Bestellformulare in Deutschland wirksam nutzen

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Stripe Checkout ist ein vorgefertigtes Bezahlformular, das für einen schnellen und reibungslosen Bezahlvorgang optimiert ist. Integrieren Sie Checkout in Ihre Website oder leiten Sie Ihre Kundinnen und Kunden auf eine von Stripe gehostete Seite, um Zahlungen oder Abonnements einfach und sicher zu akzeptieren.

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  1. Einführung
  2. Wie kann ein wirkungsvolles Online-Bestellformular gestaltet werden?
    1. Benutzerfreundlichkeit
    2. Datensparsamkeit
    3. Gestaltung und Layout
    4. Fehlerreduktion
    5. Sicherheit
    6. Bestätigung
    7. Weiterentwicklung
  3. So kann die Vorlage für ein Bestellformular in Deutschland aussehen
    1. Kundendaten
    2. Produkte oder Dienstleistungen
    3. Liefer- und Versanddaten
    4. Zahlungsinformationen
    5. Eingabefeld für Mitteilungen
    6. Abschluss des Bestellvorgangs
  4. Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Online-Bestellformulare in Deutschland?
    1. Umfassende Informationen
    2. Sichere Zahlungen
    3. Rechtliche Hinweise
    4. Barrierefreiheit
  5. Wie lässt sich ein Bestellformular in eine Website integrieren?

Ein gut gestaltetes Online-Bestellformular vereinfacht den Kaufprozess und steigert die Konversionsrate. In diesem Artikel erklären wir, wie Sie Bestellformulare so gestalten, dass sie benutzerfreundlich, sicher und rechtlich konform sind. Dafür erhalten Sie eine entsprechende Vorlage sowie einen Überblick, wie sich Bestellformulare in Websites integrieren lassen und welche rechtlichen Anforderungen dabei in Deutschland zu erfüllen sind.

Worum geht’s in diesem Artikel?

  • Wie kann ein wirkungsvolles Online-Bestellformular gestaltet werden?
  • So kann die Vorlage für ein Bestellformular in Deutschland aussehen
  • Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Online-Bestellformulare in Deutschland?
  • Wie lässt sich ein Bestellformular in eine Website integrieren?

Wie kann ein wirkungsvolles Online-Bestellformular gestaltet werden?

Bestellformulare kommen überall dort zum Einsatz, wo Produkte oder Dienstleistungen bestellt werden. Im Internet sind das zum Beispiel Online-Shops, Lieferdienste aus der Gastronomie, aber auch Anbieter/innen für Software-as-a-Service, kurz SaaS. Der Hauptzweck eines Bestellformulars besteht darin, die richtigen Informationen zu erfassen, damit Unternehmen die getätigten Bestellungen genau und vollständig ausführen können.

Ist ein Online-Bestellformular effektiv gestaltet, erleichtert das Kundinnen und Kunden die Bestellung und minimiert Absprünge während des Kaufvorgangs. Für einen rechtssicheren Vertrag sind zudem die geltenden gesetzlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, hierfür eine entsprechende Vorlage zu verwenden.

Folgende Kriterien sind für eine bestmögliche Gestaltung von Online-Bestellformularen essenziell.

Benutzerfreundlichkeit

Benutzerfreundlichkeit hat oberste Priorität. Das Formular sollte klar strukturiert und leicht verständlich aufgebaut sein. Dazu gehören auch eine logische Reihenfolge sowie die Kenntlichmachung von Pflichtfeldern. Besonders lange Formulare können in mehrere Stufen gegliedert werden. Eine Fortschrittsanzeige erhöht in diesem Fall die Transparenz und motiviert Nutzer/innen, die Bestellung abzuschließen.

Es ist wichtig, dass das Online-Bestellformular auf mobilen Geräten und Desktop gleichermaßen benutzerfreundlich ist. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang kurze Ladezeiten. Größere Eingabefelder und Buttons lassen sich auch auf einem Touchscreen leicht bedienen.

Datensparsamkeit

Ein Bestellformular sollte nur notwendige Felder beinhalten. Müssen Käufer/innen zu viele Angaben machen, schreckt dies vom Kauf ab. Zusätzliche Felder werden im Idealfall nur bei Bedarf angezeigt.

Gestaltung und Layout

Ausreichend Platz zwischen den Feldern macht ein Online-Bestellformular übersichtlich und ansprechend. Diesen Grundsatz berücksichtigt eine professionelle Vorlage. Die individuelle Gestaltung im Corporate Design des Unternehmens baut Vertrauen auf. Eindeutig beschriftete Buttons und Schaltflächen führen die Kundschaft zum Kaufabschluss.

Fehlerreduktion

Es ist hilfreich, die Informationen der Kundinnen und Kunden bereits während der Eingabe auf Richtigkeit zu prüfen. Eine Autovervollständigungsfunktion beschleunigt zudem den Prozess. Gibt ein/e Nutzer/in die Postleitzahl ein, erscheint direkt der passende Ortsname. Wird im nächsten Schritt der Straßenname eingetippt, listet das System passende Straßen aus dem jeweiligen Ort. Tritt ein Fehler auf, zum Beispiel ein ungültiges E-Mail-Format, ist deutlich anzuzeigen, welches Feld betroffen ist – im besten Fall mit Hinweisen zur Korrektur. Die Inhalte der nicht betroffenen Felder sollten erhalten bleiben, da es zu Frustration führt, wenn Nutzer/innen alle Daten noch einmal eingeben müssen.

Sicherheit

Im Bestellformular geben Kundinnen und Kunden persönliche und sensible Daten an. Das Anzeigen von Zertifikaten vermittelt Vertrauen in die Sicherheit eines Formulars. Gleiches gilt für einen Hinweis zu den Datenschutzrichtlinien.

Bestätigung

Nach Abschluss des Bestellvorgangs müssen Nutzer/innen eine Bestellbestätigung erhalten. Per E-Mail kann zudem eine Bestellübersicht verschickt werden, um die Verbindlichkeit zu erhöhen.

Weiterentwicklung

Es ist empfehlenswert, eigene Online-Bestellformulare stetig weiterzuentwickeln. Mit sogenannten A/B-Tests, bei welchen verschiedene Versionen eines Formulars getestet werden, können unterschiedliche Layouts und Texte auf ihre Resonanz bei der Kundschaft geprüft werden. Kundenfeedback hinsichtlich Schwierigkeiten oder Unklarheiten sollte für die kontinuierliche Verbesserung des Bestellformulars genutzt werden.

So kann die Vorlage für ein Bestellformular in Deutschland aussehen

Eine Vorlage gibt Unternehmen die Sicherheit, alle wesentlichen Inhalte für ihr Bestellformular zu berücksichtigen. Je nachdem, welches Produkt geliefert wird oder welche Dienstleistung erbracht wird, unterscheiden sich die in einem Bestellformular erfassten Daten. Wenn Sie ein Bestellformular erstellen, können Sie sich an folgender Vorlage orientieren.

Kundendaten

Eine Bestellformular beginnt in der Regel mit dem Erfassen von Kundendaten. Vor- und Nachname sind häufig Pflichtfelder. Für die weitere Kommunikation ist üblicherweise eine E-Mail-Adresse erforderlich. Wenn Kundinnen und Kunden physische Produkte bestellen, geben sie in der Regel eine Versandadresse an. Bei großen Artikeln, die über ein Transportunternehmen versendet werden, hilft eine Telefonnummer beim Koordinieren der Details der Lieferung.

Produkte oder Dienstleistungen

Die Auswahl der Produkte oder Dienstleistungen erfolgt in der Regel im Online-Shop oder auf Produktdetailseiten und kann über Dropdown-Menüs, Kontrollkästchen oder sogenannte „Optionsschaltflächen“ getroffen werden. Über Optionsschaltflächen kann nur eine Option ausgewählt werden, was beispielsweise beim Angeben der Versandart hilfreich ist.

Die übersichtliche Darstellung von Produktoptionen, Preisen und Verfügbarkeit hilft Kundinnen und Kunden bei Entscheidungen. Dynamische Formularfelder passen sich an die Auswahl an, um unnötige Eingaben zu vermeiden. Wenn eine Kundin oder ein Kunde beispielsweise einen benutzerdefinierten Artikel auswählt, wird ein zusätzliches Feld für die Anpassung angezeigt.

Die Menge der bestellten Waren oder Dienstleistungen kann über Plus- und Minusschaltflächen oder Eingabefelder festgelegt werden. Eine automatische Preisberechnung einschließlich Umsatzsteuer zeigt Kundinnen und Kunden die Gesamtkosten an. Rabatte oder Aktionscodes können in ein separates Feld eingegeben werden. Visuelle Hinweise können die Kaufmotivation der Kundschaft steigern. Beispielsweise könnte ein Text Kundinnen und Kunden mitteilen, wie viel sie sparen (z. B. „Mit diesem Kauf sparen Sie 20 €!“).

Liefer- und Versanddaten

Wenn sich die Versandadresse von der Rechnungsadresse unterscheidet, müssen sie separat eingegeben werden. Ein Kontrollkästchen reduziert unnötige Eingaben (z. B. mit der Option „Rechnungsadresse ist gleich Versandadresse“). Es ist auch wichtig, Kundinnen und Kunden die Produkte abholen zu lassen, sofern das möglich ist. Dieser Abschnitt sollte auch Felder enthalten, um das gewünschte Lieferdatum einzugeben, wenn das Unternehmen diese Option anbietet. Darüber hinaus sollte das Formular die verschiedenen Versandoptionen sowie Informationen über Lieferzeiten, Versandkosten und etwaige Express-Optionen angeben. Die visuelle Hervorhebung der empfohlenen Versandmethode kann Kundinnen und Kunden eine schnelle Entscheidung erleichtern.

Zahlungsinformationen

Im besten Fall umfasst der Abschnitt zur Zahlung verschiedene Zahlungsmethoden. Wenn Vorauszahlung oder Kauf auf Rechnung möglich ist, sollten die Konditionen klar angegeben werden. Wenn Rabatte oder Gutscheine verfügbar sind, sollte ein Feld für die entsprechende Eingabe vorhanden sein. Stripe Checkout ist ideal für einen reibungslosen Zahlungsprozess. Das vorgefertigte Zahlungsformular lässt sich in die Website integrieren. Alternativ können Kundinnen und Kunden auf eine von Stripe gehostete Seite weitergeleitet werden, über die Sie Zahlungen und Abonnements einfach und sicher akzeptieren können.

Eingabefeld für Mitteilungen

Über ein Kommentarfeld können Kundinnen und Kunden spezielle Wünsche oder Hinweise zur Lieferung hinzufügen. Bei Lebensmittelbestellungen ist es beispielsweise wichtig, Unverträglichkeiten oder Allergien zu erfragen. Das führt zu mehr Sicherheit und Kundenzufriedenheit und beschleunigt den Prozess.

Abschluss des Bestellvorgangs

Eine abschließende Zusammenfassung der Bestellung zeigt alle Informationen im Überblick. So können Kundinnen und Kunden die Details prüfen, bevor sie einen Kauf tätigen. Eine farbcodierte Schaltfläche mit einer klaren Handlungsaufforderung wie „Jetzt bestellen und zahlen“ signalisiert den nächsten Schritt.

Sobald Kundinnen und Kunden eine Bestellung absenden, sollte eine Bestätigungsseite mit der Bestellnummer und der Zusammenfassung angezeigt werden. Eine automatische Bestätigungs-E-Mail ist erforderlich, um die Kundinnen und Kunden über den Eingang der Bestellung zu informieren. Wenn möglich, sollte die E-Mail auch eine Sendungsverfolgung in Echtzeit enthalten.

Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Online-Bestellformulare in Deutschland?

Bei der Gestaltung von Bestellformularen im Internet gelten gesetzliche Vorgaben, die vor allem den Verbraucherschutz in den Mittelpunkt stellen. Ein wichtiges Element ist demnach die Button-Lösung nach § 312j BGB. Dieser Bestellbutton muss klar als kostenpflichtig gekennzeichnet werden, Formulierungen wie „Jetzt kaufen“ oder „Kostenpflichtig bestellen“ sind zulässig, während „Bestellen“ oder „Weiter“ nicht ausreichen.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über weitere gesetzliche Anforderungen für Bestellformulare in Deutschland:

Umfassende Informationen

Ein Bestellformular muss zudem alle wesentlichen Vertragsinformationen enthalten. Kundinnen und Kunden müssen vor dem Kauf den Gesamtpreis inklusive Mehrwertsteuer, die Versandkosten, die Lieferzeit und die wesentlichen Eigenschaften des Produkts sehen. Fehlende oder unklare Angaben können Abmahnungen sowie Bußgelder zur Folge haben.

Sichere Zahlungen

Für die Zahlung gelten hohe Sicherheitsstandards. Bei Online-Zahlungen mit Kreditkarte oder Lastschrift greift die Starke Kundenauthentifizierung (SCA) nach der PSD2-Richtlinie. Nutzer/innen müssen ihre Identität oft durch Zwei-Faktor-Authentifizierung bestätigen.

Stripe Checkout unterstützt Unternehmen, diese Anforderungen einfach umzusetzen. Checkout stellt eine rechtssichere Zahlungsabwicklung bereit. Die Plattform integriert SCA-konforme Authentifizierungen automatisch und unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden. Händler/innen vermeiden Abmahnrisiken, weil Checkout rechtlich aktuelle Formulierungen für den Kauf-Button nutzt. Unternehmen profitieren von einer globalen Zahlungsinfrastruktur und einem reduzierten technischen Aufwand. Das System aktualisiert sich automatisch, um rechtliche Änderungen zu berücksichtigen.

Rechtliche Hinweise

Rechtliche Hinweise sollten deutlich angezeigt werden. Das gilt für die AGB ebenso wie für Datenschutzbestimmungen gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Hierfür bieten sich Checkboxen zum Anklicken an.

Alternativ kann der Kunde/die Kundin vor Vertragsschluss an einer deutlich sichtbaren Stelle oder direkt im Bestellformular in gut lesbarer Weise auf die AGB hingewiesen werden. Gut lesbar bedeutet, dass die Schriftgröße ausreichend groß ist und sich das Schriftbild gut vom Hintergrund abhebt.

Nicht zuletzt müssen Unternehmen in einem Online-Bestellformular ihre Kundschaft über ihr Widerrufsrecht aufklären. Zusätzliche Hinweise zum etwaigen Rückversand geben Kundinnen und Kunden Sicherheit.

Barrierefreiheit

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) tritt im Juni 2025 in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen, digitale und physische Produkte sowie Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten, und gilt beispielsweise für Websites, Apps, Geldautomaten und E-Books. Ziel ist die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Verstöße können Abmahnungen oder Bußgelder nach sich ziehen.

Wie lässt sich ein Bestellformular in eine Website integrieren?

Ein Bestellformular lässt sich über HTML, JavaScript oder spezialisierte Plug-ins in eine Webseite integrieren. Webseitenbetreiber/innen können das Formular manuell erstellen oder Stripe als Zahlungsdienst nutzen, um den Prozess zu vereinfachen.

Die manuelle Erstellung erfordert HTML für die Formularelemente und PHP oder JavaScript zur Verarbeitung der eingegebenen Daten. Nutzer/innen geben ihre Bestelldetails in Textfelder, Dropdowns oder Radiobuttons ein. Das System sendet die eingegebenen Daten an einen Server, der sie speichert und verarbeitet. Eine Bestätigungsseite informiert die Kundschaft über den erfolgreichen Bestellvorgang.

Stripe Checkout erleichtert die Integration, indem es eine fertige, anpassbare Lösung bereitstellt. Entwickler/innen binden Stripe über eine API oder ein JavaScript-Element in die Webseite ein. Kundinnen und Kunden wählen ihr Produkt, geben die Daten ein und bezahlen direkt über die sichere Stripe-Oberfläche. Das System verarbeitet die Zahlung automatisch und informiert Händler/innen in Echtzeit.

Shopsysteme wie Shopware und Shopify sind professionelle Lösungen, die als eigenständige E-Commerce-Plattformen zum Einsatz kommen. Für kleinere Projekte oder schnelle Ergebnisse eignen sich auch Shopsysteme wie WooCommerce, die in Content-Management-Systemen als Plug-in integriert werden können. Alle haben gemein, dass ein Online-Bestellformular bereits vorhanden ist und einfach in die Shop-Oberfläche eingefügt werden kann. Die Zusammenarbeit mit Stripe als Zahlungsanbieter gewährleistet die Sicherheit der Transaktionsabwicklung.

Ein responsives Design sorgt dafür, dass das Bestellformular auf allen Geräten funktioniert. Moderne Lösungen unterstützen mobile Zahlungsmethoden, um den Bestellprozess zu beschleunigen und den Bezahlvorgang möglichst einfach zu gestalten. Unternehmen profitieren von einer optimierten Konversionsrate, da Nutzer/innen den Kauf in wenigen Schritten abschließen können.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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