Open-Banking-Überweisungen in Frankreich: Was Unternehmen wissen müssen

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Was ist eine Open-Banking-Überweisung?
    1. Was ist der Unterschied zwischen einer traditionellen Banküberweisung und einer Open-Banking-Überweisung?
  3. Vorschriften, die für Open-Banking-Überweisungen gelten
  4. So funktionieren Open-Banking-Überweisungen
  5. Vorteile von Open-Banking-Überweisungen
  6. Wann sollte man Open-Banking-Überweisungen nutzen?
  7. So kann Stripe Financial Connections Sie unterstützen

Open-Banking-Überweisungen, eine moderne Zahlungsmethode, verändern den Einzugsprozess für französische Unternehmen. Schnell, sicher und kostengünstig erfolgt diese Art der Überweisung von Konto zu Konto, direkt von der Kundenbank, wodurch Transaktionen vereinfacht werden und Unternehmen zahlreiche Vorteile genießen.

Dieser Artikel erläutert Open-Banking-Überweisungen, ihre Funktionsweise und die vielen Vorteile, die diese Online-Transaktionen bieten.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist eine Open-Banking-Überweisung?
  • Vorschriften, die für Open-Banking-Überweisungen gelten
  • So funktionieren Open-Banking-Überweisungen
  • Vorteile von Open-Banking-Überweisungen
  • Wann sollte man Open-Banking-Überweisungen nutzen?
  • So kann Stripe Financial Connections Sie unterstützen

Was ist eine Open-Banking-Überweisung?

Eine Open-Banking-Überweisung oder Zahlungsauslösung per Banküberweisung ist eine Methode zur Ausführung von Zahlungen von einem Konto auf ein anderes. Sie ermöglicht es Kundinnen und Kunden, eine Transaktion mit einem Lieferanten über einen Banküberweisungsauftrag abzuwickeln, der unter Verwendung der Protokolle einer Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) mit den erforderlichen Zahlungsinformationen vorab ausgefüllt wurde.

Allgemeiner ausgedrückt ist Open Banking ein Finanzdienstleistungsmodell, das es Drittanbietern (z. B. Fintech-Unternehmen, Softwareentwicklern) ermöglicht, über APIs auf Kundendaten in traditionellen Bankensystemen zuzugreifen. Diese APIs sind die Regeln und Werkzeuge, die es verschiedenen Softwarekomponenten (z. B. Betriebssystemen, Bibliotheken) ermöglichen, schnell und sicher miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.

Was ist der Unterschied zwischen einer traditionellen Banküberweisung und einer Open-Banking-Überweisung?

Eine Open-Banking-Überweisung wird automatisch über eine sichere Bankschnittstelle initiiert, ohne dass die Kundinnen und Kunden etwas unternehmen müssen. Bei einer Standard-SEPA-Überweisung müssen die Kundinnen und Kunden manuell tätig werden, beispielsweise um die Empfängerdaten und den Überweisungsbetrag einzugeben.

Vorschriften, die für Open-Banking-Überweisungen gelten

In Frankreich unterliegen Open-Banking-Überweisungen einer strengen behördlichen Aufsicht, die sich in erster Linie aus der PSD2-Richtlinie (Richtlinie 2015/2366) ergibt. Der geltende Rechtsrahmen umfasst technische Vorschriften und die Aufsicht durch die Aufsichts- und Abwicklungsbehörde (Autorité de contrôle prudentiel et de résolution, ACPR) und die Banque de France.

So funktionieren Open-Banking-Überweisungen

Bei einer Open-Banking-Überweisung wird die Zahlung automatisch vom Lieferanten über das Kundenbankkonto initiiert –über eine sichere API-Schnittstelle, die von einem zugelassenen Dienstleister bereitgestellt wird. Das bedeutet, dass der Lieferant den Zahlungsauftrag an die Kundin bzw. den Kunden erteilt.

Um eine Zahlung per Open-Banking-Überweisung vorzunehmen, müssen Kundinnen und Kunden zwei einfache Schritte ausführen:

  • Zahlungsmethode auswählen: Auf der Rechnung, der Zahlungsseite oder über den Zahlungslink (per E-Mail, SMS oder QR-Code gesendet) wählt die Kundin oder der Kunde die Zahlungsmethode Banküberweisung.
  • Transaktion bestätigen: Die Kundin bzw. der Kunde wird anschließend zu einer sicheren Schnittstelle weitergeleitet, wo er/sie ihre Bank auswählen und sich in ihr persönliches Konto einloggen. Die für die Zahlung erforderlichen Informationen – Transaktionsbetrag, IBAN des Empfängerkontos und Rechnungsnummer – sind bereits vorausgefüllt, sodass die Kundin bzw. der Kunde diese lediglich überprüfen und die Zahlung bestätigen müssen.

Sobald die Kundin bzw. der Kunde die Transaktion abgeschlossen hat, erhält der Lieferant eine Bestätigung, dass die Zahlung veranlasst wurde und der Betrag wird umgehend auf das Bankkonto des Lieferanten überwiesen.

Vorteile von Open-Banking-Überweisungen

Open-Banking-Überweisungen bieten sowohl französischen Unternehmen als auch Kundinnen und Kunden mehrere Vorteile. Höhere Kauflimits und schnellere Zahlungen helfen Unternehmen, ihre Konversionsraten zu verbessern. Kundinnen und Kunden profitieren von effizienten und sicheren Bezahlvorgängen.

Für französische Unternehmen bieten Open-Banking-Überweisungen folgende Vorteile:

  • Geringere Kosten: Kartenzahlungen sind mit verschiedenen Gebühren und Provisionen verbunden, die entweder fest oder prozentual zum Betrag oder Volumen berechnet werden. Im Gegensatz dazu fallen bei Open-Banking-Überweisungen in der Regel geringere, feste Gebühren an, wodurch Unternehmen ihre Kosten für den Zahlungseinzug erheblich senken können.
  • Verbessertes Management von Warenkörben mit hohem Wert: Open-Banking-Überweisungen haben oft höhere Limits als Kartenzahlungen und werden täglich statt monatlich erneuert, sodass große Einkäufe getätigt und Gebühren vermieden werden können, die proportional zu diesen Beträgen sind.
  • Schnellere Zahlungen: Open-Banking-Überweisungen lösen sofort eine Zahlung aus, was zu einem sofortigen Geldzufluss und einer strategischen Optimierung des Cashflows führt.
  • Diversifizierte Zahlungsmethoden: Diese Art der Überweisung ermöglicht es Unternehmen, ihren Zahlungseinzug zu diversifizieren und eine Alternative zu Bar-, Karten- oder Digital Wallet-Zahlungen anzubieten.
  • Weniger Fehler: Open-Banking-Überweisungen minimieren das Risiko von Zahlungsfehlern, da wichtige Informationen (IBAN des Empfängerkontos, Rechnungsnummer und Überweisungsbetrag) bereits vorausgefüllt sind, wodurch das Risiko von Unstimmigkeiten oder Mahnungen verringert wird.
  • Verringertes Risiko von Zahlungsanfechtungen: Sobald eine Überweisung von der bzw. dem Zahlenden bestätigt wurde, ist sie endgültig. Dies begrenzt das Risiko von missbräuchlichen Reklamationen und trägt dazu bei, Rückbuchungen zu vermeiden, wodurch der Finanzfluss eines Unternehmens stabil bleibt.

Diese Art der Banküberweisung bietet auch mehrere Vorteile für Kundinnen und Kunden:

  • Effizienz: Für Kundinnen und Kunden ist der Zahlungsvorgang schneller und reibungslos, da sie ihre Bankdaten nicht manuell eingeben müssen.
  • Datenschutz: Die zahlende Person muss keine Bank- oder Kartendaten mit der/dem Zahlungsempfänger/in teilen, was den Datenschutz erhöht.
  • Sicherheit: Obwohl die/der Zahlungsempfänger/in die Zahlung initiiert, muss die/der Zahlende die Transaktion auf ihrer/seiner Banking-Plattform mittels starker Authentifizierung bestätigen, was eine höhere Sicherheit gewährleistet.

Wann sollte man Open-Banking-Überweisungen nutzen?

Open-Banking-Überweisungen sind eine Zahlungslösung, die sich besonders für physische oder Online-Unternehmen eignet, für die Folgendes zutrifft:

  • B2B-Transaktionen: Open-Banking-Überweisungen ermöglichen eine sofortige, reibungslose Zahlungsabwicklung und verringern das Risiko von Zahlungsausfällen.
  • Einkäufe mit hohem Wert: Diese Art der Überweisung kann die Gebühren reduzieren, die in der Regel bei Kartentransaktionen mit hohem Wert anfallen.
  • Notwendigkeit, den Cashflow zu optimieren: Überweisungen im Rahmen des Open Banking sind schnell und beschleunigen den Zahlungseingang. Dies eignet sich besonders für Unternehmen, die ein rasantes Wachstum und eine begrenzte Liquidität aufweisen oder ihren Betriebskapitalbedarf reduzieren möchten.
  • Notwendigkeit, manuelle Prozesse zu reduzieren: Open-Banking-Überweisungen automatisieren Zahlungsprozesse und gewährleisten eine sofortige Zahlungsabwicklung. Dies trägt dazu bei, Fehler zu reduzieren und die Rechnungsstellung sowie den Zahlungseinzug zu vereinfachen.

So kann Stripe Financial Connections Sie unterstützen

Stripe Financial Connections umfasst mehrere APIs, mit denen Sie eine sichere Verbindung zu den Bankkonten Ihrer Kundinnen und Kunden herstellen und deren Finanzdaten abrufen können. Das hilft Ihnen dabei, innovative Finanzprodukte und -dienstleistungen zu entwickeln.

Mit Financial Connections können Sie unter anderem Folgendes umsetzen:

  • Vereinfachtes Onboarding: Bieten Sie einen nahtlosen, sofortigen Verifizierungsprozess für Bankkonten, der keine manuelle Identitäts- und Kontoverifizierung erfordert.

  • Zugriff auf umfangreiche Finanzdaten: Rufen Sie umfassende Informationen über die Bankkonten und Kundinnen und Kunden ab, einschließlich Kontostände, Transaktionen und Kontodetails.

  • Automatisierung wiederkehrender Zahlungen: Ermöglichen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, ihre Bankkonten für wiederkehrende Zahlungen sicher zu verknüpfen und die Erfolgsquote von Zahlungen zu verbessern.

  • Verbessertes Risikomanagement: Analysieren Sie die Finanzdaten Ihrer Kundinnen und Kunden, um fundiertere Entscheidungen über Kredite, Darlehen und andere Finanzprodukte zu treffen.

  • Rechtskonformität: Financial Connections hilft Ihnen, die rechtlichen Vorgaben bezüglich Kundenprüfung (Know Your Customer, KYC) und Geldwäschebekämpfung (Anti-Money Laundering, AML) zu erfüllen.

  • Zuverlässige Innovation: Entwickeln Sie neue Finanzprodukte und -dienste auf der sicheren und zuverlässigen Infrastruktur von Financial Connections.

Erfahren Sie mehr über Financial Connections oder starten Sie noch heute.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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