Omnichannel-Strategien für die japanische Bekleidungsbranche

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  1. Einführung
  2. Was sind Omnichannel-Strategien?
    1. Unterschiede zu Single-Channel-Strategien
    2. Unterschiede zu Multichannel-Strategien
    3. Unterschiede zu Cross-Channel-Strategien
    4. Unterschiede zum Unified Commerce
  3. Marktgröße der Bekleidungsindustrie in Japan
  4. Warum Omnichannel-Strategien für die japanische Bekleidungsindustrie wichtig sind
    1. Umsatzsteigerung
    2. Behebung von Arbeitskräftemangell
    3. Unterstützung von Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzern
    4. Einsatz präziser Marketingstrategien
  5. Welche Anforderungen stellen Omnichannel-Strategien an das Verkaufspersonal im Ladengeschäft?
    1. Schulung der Mitarbeiter/innen
    2. Angemessenes Bestandsmanagement
  6. Beispiele für Omnichannel-Strategien in der japanischen Bekleidungsindustrie
    1. MUJI
    2. UNIQLO
  7. So kann Stripe Terminal Sie unterstützen

In Japan führen die alternde Bevölkerung und die sinkende Geburtenrate zu Arbeitskräftemangel und einer rückläufigen Kundenzahl. Diese Entwicklungen stellen den Einzelhandel, einschließlich der Bekleidungsbranche, vor große Herausforderungen. Lösungsansätze hierfür sind unter anderem die Umsetzung von Online-merge-offline-(OMO)-Strategien sowie Nachhaltigkeitsinitiativen. In der Bekleidungsbranche gewinnt die Einführung von Omnichannel-Strategien daher zunehmend an Bedeutung.

In diesem Artikel erläutern wir Omnichannel-Strategien, die japanische Bekleidungsunternehmen einsetzen können. Außerdem erklären wir die Bedeutung dieser Strategien sowie zentrale Punkte für Mitarbeitende im stationären Handel.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was sind Omnichannel-Strategien?
  • Die Marktgröße der Bekleidungsbranche in Japan
  • Warum Omnichannel-Strategien für die Bekleidungsbranche in Japan wichtig sind
  • Welche Anforderungen stellen Omnichannel-Strategien an Mitarbeitende im stationären Handel?
  • Beispiele für Omnichannel-Strategien in der japanischen Bekleidungsbranche
  • So kann Stripe Terminal Sie unterstützen

Was sind Omnichannel-Strategien?

Der Begriff „Channel“ in „Omnichannel“ bezieht sich auf „Vertriebskanäle“. Damit sind die Kontaktpunkte gemeint, über die Unternehmen während des Verkaufsprozesses mit Kundinnen und Kunden interagieren. Konkrete Beispiele für Vertriebskanäle sind:

  • Physische Geschäfte
  • E-Commerce-Websites (einschließlich E-Commerce-Marktplätzen und Apps)
  • Soziale Netzwerke (SNS)
  • Apps
  • E-Mail-Newsletter
  • Direktnachrichten
  • Kataloge und Magazine
  • Werbespots
  • Weitere Werbemaßnahmen

Mit anderen Worten bezeichnet „Omnichannel“ eine Vertriebsstrategie, bei der diese Kontaktpunkte (also Vertriebskanäle) integriert und aufeinander abgestimmt werden, um Kundinnen und Kunden über alle Kanäle hinweg anzusprechen. Dadurch erhalten Kundinnen und Kunden ein konsistentes Einkaufserlebnis, während Unternehmen ihre Kundenzufriedenheit steigern können. Dies kann wiederum zu zusätzlichen Umsatzpotenzialen führen.

Unterschiede zu Single-Channel-Strategien

„Single Channel“ bezeichnet eine begrenzte Vertriebsstrategie, bei der ein Unternehmen über einen einzigen Kontaktpunkt mit Kundinnen und Kunden interagiert. Die folgenden Geschäftsmodelle gelten als Single-Channel-Ansätze:

  • Einzelhandelsgeschäfte
  • Katalogverkäufe
  • Online-Shops

Im Gegensatz zu Omnichannel-Strategien nutzen Single-Channel-Strategien nur einen einzigen Kontaktpunkt mit Kundinnen und Kunden, was Werbe- und Vertriebsaktivitäten einschränken kann. Für Produkte, die schwer zu finden sind – etwa exklusive oder besonders wertvolle Waren –, kann ein Single-Channel-Ansatz jedoch effektiv sein.

Unterschiede zu Multichannel-Strategien

Omnichannel-Strategien und Multichannel-Strategien wirken auf den ersten Blick ähnlich. Ihre Grundidee ist vergleichbar, dennoch handelt es sich um unterschiedliche Ansätze.

So integrieren Omnichannel-Strategien Daten aus mehreren Vertriebskanälen. Multichannel-Strategien hingegen stellen Kundinnen und Kunden lediglich mehrere Vertriebskanäle zur Verfügung. Anders ausgedrückt: Bei Multichannel-Strategien arbeiten die einzelnen Kanäle unabhängig voneinander und ohne Koordination.

Während Multichannel-Marketing die Markenbekanntheit und den Absatz über einzelne Kanäle hinweg steigern kann, erfordert es für jeden Kanal separate Vertriebsstrategien, Informationsverwaltung und personelle Ressourcen. Dies kann letztlich zu Problemen wie höheren Kosten und einer übermäßigen Arbeitsbelastung führen.

Unterschiede zu Cross-Channel-Strategien

Cross-Channel-Strategien bieten mehrere Kontaktpunkte zwischen dem Unternehmen und seinen Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig integrieren sie Informationen über die einzelnen Kanäle hinweg. So ermöglicht ein Cross-Channel-Service beispielsweise, dass Kundinnen und Kunden Produkte über einen E-Commerce-Shop bestellen und diese anschließend in der nächstgelegenen Filiale abholen.

Der Unterschied zwischen Cross-Channel- und Omnichannel-Strategien besteht darin, dass Cross-Channel-Strategien Kundeninformationen, Bonuspunkte und andere Daten nicht zentral in derselben Weise verwalten wie Omnichannel-Strategien. Infolgedessen nutzen Kundinnen und Kunden in der Regel dauerhaft dieselben Vertriebskanäle.

Omnichannel-Strategien hingegen integrieren die einzelnen Kanäle. Im Vergleich zu Cross-Channel-Strategien ermöglichen Omnichannel-Strategien ein einfacheres und komfortableres Einkaufserlebnis. Daher stellen Omnichannel-Strategien eine Weiterentwicklung von Cross-Channel-Strategien dar.

Unterschiede zum Unified Commerce

Unified Commerce verwaltet Kundeninformationen integriert, um personalisierte und wertvolle Einkaufserlebnisse zu schaffen. Dies wird erreicht, indem Kundendaten aus E-Commerce-Websites und Ladengeschäften zusammengeführt werden. Dazu zählen unter anderem Mitgliedsdaten, Browserverlauf, Käufe, Anfragen sowie die Nutzung von Bonuspunkten. Da diese Daten in Echtzeit geteilt werden, erleben Kundinnen und Kunden über alle Vertriebskanäle hinweg ein konsistentes Einkaufserlebnis.

Unified Commerce basiert auf der Integration von Omnichannel-Daten. Daher kann der Aufbau einer Omnichannel-Präsenz als Grundlage für die Weiterentwicklung hin zu Unified Commerce betrachtet werden.

Darüber hinaus bieten Omnichannel-Strategien keine personalisierten und optimierten Ansätze, die für Unified Commerce grundlegend sind. Omnichannel-Strategien sind vielmehr Marketingstrategien, die mehrere Vertriebskanäle miteinander verknüpfen. Genau darin liegt der zentrale Unterschied zwischen beiden Ansätzen.

Marktgröße der Bekleidungsindustrie in Japan

Im Jahr 2024 führte das Yano Research Institute eine Untersuchung zur Größe des japanischen Inlandsmarkts für Bekleidung durch. Die Ergebnisse lauten wie folgt:

  • 2019: 9,1732 Billionen JPY
  • 2020: 7,5158 Billionen JPY
  • 2021: 7,6105 Billionen JPY
  • 2022: 8,0591 Billionen JPY
  • 2023: 8,3564 Billionen JPY

Der Bekleidungsmarkt schrumpfte im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Seit 2021 übertreffen die Ergebnisse jedoch die Vorjahre. Bei einer Betrachtung nach Vertriebskanälen war die Erholung der physischen Geschäfte – wie Kaufhäuser und Fachgeschäfte – besonders bemerkenswert. Dies ist auf die zunehmenden Ausflugsmöglichkeiten zurückzuführen, die sich mit dem Abklingen der Pandemie ergaben und die Nachfrage nach Bekleidung ankurbelten. Der E-Commerce verzeichnete während des Höhepunkts der Pandemie ein rasantes Wachstum, das sich jedoch mit dem Abklingen der Pandemie verlangsamte.

Viele prognostizieren, dass sich der Bekleidungsmarkt in den nächsten Jahren stetig erholen wird, wobei die Marktgröße schließlich auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehrt. Langfristig besteht die Sorge, dass der Bekleidungsmarkt aufgrund sinkender Geburtenrate, alternder Bevölkerung und Bevölkerungsrückgang allmählich schrumpfen wird. Wenn jedoch die Löhne weiter steigen, wird erwartet, dass auch die Bekleidungsausgaben steigen.

Warum Omnichannel-Strategien für die japanische Bekleidungsindustrie wichtig sind

Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Gründe, warum Omnichannel-Strategien zur Lösung von Herausforderungen in der Bekleidungsindustrie beitragen können.

Umsatzsteigerung

Eines der Ziele bei der Einführung von Omnichannel-Strategien ist die Steigerung des Umsatzes, indem den Auswirkungen einer sinkenden Geburtenrate, einer alternden Bevölkerung und des Bevölkerungsrückgangs entgegengewirkt wird. Um Gewinne zu maximieren, ist es wichtig, den durchschnittlichen Einkaufswert und die Kaufhäufigkeit pro Kundin bzw. Kunde zu erhöhen. Omnichannel-Strategien ermöglichen die Zusammenführung von Daten aus Ladengeschäften und Online- (d. h. E-Commerce-)Kanälen. Dadurch können Unternehmen Kundinnen und Kunden langfristig binden und entgangene Verkaufschancen wirksam vermeiden.

Behebung von Arbeitskräftemangell

Der Mangel an ausreichend Arbeitskräften ist eines der größten Probleme, mit denen die Bekleidungsindustrie konfrontiert ist. Omnichannel-Strategien gewinnen zunehmend an Bedeutung als Ansatz zur Bewältigung dieses Arbeitskräftemangels.

Durch Omnichannel-Integration werden Informationen aus mehreren Vertriebskanälen zentral verwaltet. Auf diese Weise können Unternehmen operative Effizienz erzielen und Prozesse im Bestands- und Auftragsmanagement vereinfachen. Darüber hinaus kann die Förderung der Nutzung von E-Commerce-Websites dazu beitragen, die Arbeitsbelastung des Personals in Ladengeschäften zu reduzieren.

So können Mitarbeitende im Geschäft beispielsweise mithilfe zusammengeführter Bestandsdaten aus Ladengeschäften und E-Commerce-Websites den Lagerbestand schnell über ein mobiles Endgerät prüfen. Selbst wenn ein Produkt im Geschäft nicht verfügbar ist, können sie Kundinnen und Kunden gezielt auf den E-Commerce-Kanal oder auf das nächstgelegene Geschäft verweisen, in dem der Artikel auf Lager ist.

Unterstützung von Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzern

Vor der breiten Verbreitung von Smartphones stammten Informationen zu Trends und Verkaufsaktionen vor allem aus Printanzeigen, Fernsehen und Modemagazinen. Heute sind Smartphones der wichtigste Zugangspunkt zu Informationen.

Mit einem Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät können Kundinnen und Kunden jederzeit modebezogene Informationen abrufen. So erhalten Nutzerinnen und Nutzer von E-Commerce-Websites beispielsweise Informationen zu Verkaufsaktionen und Neuheiten per E-Mail oder Push-Benachrichtigung. Außerdem können sie Beiträge ihrer bevorzugten Marken und Geschäfte in sozialen Netzwerken jederzeit einfach verfolgen.

In diesem Zusammenhang trägt die Integration von Daten aus mehreren Vertriebskanälen im Rahmen einer Omnichannel-Strategie dazu bei, ein konsistentes Einkaufserlebnis sowohl im stationären Handel als auch auf E-Commerce-Websites zu schaffen. Das kann die Kundenzufriedenheit bei Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzern steigern und die Wahrscheinlichkeit größerer und häufigerer Käufe erhöhen.

Einsatz präziser Marketingstrategien

Omnichannel-Strategien beinhalten die Zusammenführung und Speicherung von Daten aus verschiedenen Vertriebskanälen. Dadurch wird eine deutlich granularere Datenanalyse möglich, als sie über Ladengeschäfte oder E-Commerce-Websites allein erreichbar wäre.

So gibt es beispielsweise Systeme, bei denen Produkte im stationären Handel mit QR-Codes versehen werden. Wenn Kundinnen und Kunden diese Codes scannen, können sie detaillierte Produktinformationen und Bewertungen einsehen. Dadurch können Unternehmen besser nachvollziehen, welche Produkte im stationären Handel besonderes Interesse wecken und diese Erkenntnisse gezielt für ihre Marketingstrategien nutzen.

Darüber hinaus können Unternehmen mit zunehmenden Möglichkeiten, Informationen über mehrere Vertriebskanäle hinweg zu erfassen, größere Datenmengen sammeln. Das versetzt sie in die Lage, präzisere Strategien umzusetzen. So können Unternehmen die gesammelten Daten beispielsweise nutzen, um Produktempfehlungen individuell auf die Bedürfnisse einzelner Kundinnen und Kunden zuzuschneiden und Verkaufsaktionen im Einklang mit deren Kaufmustern zu gestalten.

Welche Anforderungen stellen Omnichannel-Strategien an das Verkaufspersonal im Ladengeschäft?

Im Folgenden untersuchen wir die Aspekte, die das Ladenpersonal berücksichtigen sollte, wenn Unternehmen Omnichannel-Strategien implementieren.

Schulung der Mitarbeiter/innen

Bei der Umsetzung von Omnichannel-Strategien ist es wichtig, den Schwerpunkt auf Schulungen zu legen, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden in einem Ladengeschäft die Abläufe problemlos bewältigen können. Hier sind einige konkrete Beispiele:

  • Bereitstellung von Produkten, die über E-Commerce-Websites gekauft wurden, für Kundinnen und Kunden im Ladengeschäft
  • Erläuterung und Empfehlung von Services, die auf E-Commerce-Websites und in Ladengeschäften verfügbar sind
  • Bedienung der während der Arbeitszeit eingesetzten digitalen Tools

Angemessenes Bestandsmanagement

Wenn Kundinnen und Kunden Artikel, die sie über die E-Commerce-Website bestellt haben, im Ladengeschäft abholen können, ist es wichtig, ausreichende Warenbestände im Geschäft vorzuhalten. Daher sollte das Ladenpersonal die Lagerbestände regelmäßig überwachen und täglich die Anzahl der Abholungen im Geschäft prüfen.

Beispiele für Omnichannel-Strategien in der japanischen Bekleidungsindustrie

MUJI

MUJI – eine beliebte Marke, die ein breites Altersspektrum anspricht – konzentriert sich verstärkt auf den Ausbau ihres Bekleidungsgeschäfts. Im Rahmen ihrer Omnichannel-Strategie hat das Unternehmen eine Smartphone-App namens MUJI App eingeführt.

Zu den Kernfunktionen der meisten von Einzelhändlern angebotenen Smartphone-Apps gehören E-Commerce-bezogene Funktionen wie Online-Einkäufe über die App, Sendungsverfolgung und das Verfassen von Bewertungen. Zwar enthält auch die MUJI App diese Funktionen, darüber hinaus bietet sie jedoch ein Bonuspunkteprogramm namens MUJI GOOD PROGRAM. Über die App wird damit ein Ablauf geschaffen, der Kundinnen und Kunden sowohl zum E-Commerce-Angebot als auch in die Ladengeschäfte führt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, MUJI-Punkte zu sammeln, zum Beispiel durch das Verfassen von Bewertungen oder das Registrieren von Lieblingsprodukten. Darüber hinaus umfassen die auf Omnichannel ausgerichteten Programme, die stationäre Geschäfte einbinden, auch die unten aufgeführten Initiativen. Durch diese Aktivitäten können Nutzerinnen und Nutzer der MUJI App Punkte sammeln:

  • Produkte kaufen: Kundinnen und Kunden können in Ladengeschäften oder online einkaufen.
  • Wiederverwendbare Taschen nutzen: Kundinnen und Kunden können beim Einkauf in stationären Geschäften eigene Taschen mitbringen.
  • Check-in:Kundinnen und Kunden können in der App beim Geschäft an ihrem aktuellen Standort auf „Check In“ tippen.
  • An ReMUJI teilnehmen: Dabei handelt es sich um ein ökologisches Recyclingprogramm, bei dem Ladengeschäfte als Sammelstellen für nicht mehr benötigte Produkte dienen, die wiederverwendet oder recycelt werden.

Durch Omnichannel-Strategien können Kundinnen und Kunden gesammelte Punkte sowohl in stationären Geschäften als auch im E-Commerce nutzen. Die Möglichkeit, Services zu verwenden, die diese Grenzen überbrücken, kann einen erheblichen Mehrwert für Kundinnen und Kunden darstellen.

Darüber hinaus bietet die MUJI App Services, die sowohl Online- als auch Offlinekunden unterstützen:

  • Filialbestandsabfrage: Kundinnen und Kunden können prüfen, in welchen stationären Geschäften Produkte aktuell auf Lager sind.
  • Exklusive App-Vorteile: App-Nutzerinnen und -Nutzer erhalten bevorzugte Angebote und Coupons.
  • Barcode-Scan: Wenn Kundinnen und Kunden in einem stationären Geschäft unsicher sind, ob sie ein Produkt kaufen möchten, können sie den Barcode scannen, um detailliertere Informationen und Bewertungen zum Produkt einzusehen.

UNIQLO

UNIQLO hat ebenfalls erfolgreich eine Omnichannel-Strategie umgesetzt, indem das Unternehmen seine Online- und Offline-Aktivitäten integriert hat.

UNIQLO betreibt Ladengeschäfte in Japan und weltweit. Im Rahmen seiner Omnichannel-Initiativen hat das Unternehmen den Shopping-Assistenten UNIQLO IQ eingeführt. UNIQLO IQ ist ein Kundenservicesystem, das auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Chatbots einsetzt und über die folgenden Funktionen verfügt:

  • Bestellbezogene Anfragen: Der Chatbot kann Anliegen wie Anfragen zur Verlängerung der Abholfrist in stationären Geschäften für online gekaufte Artikel bearbeiten.
  • Artikelempfehlungen: IQ kann Empfehlungen für abgestimmte Outfits und Artikel basierend auf dem Modegeschmack und den bevorzugten Stilen der Kundinnen und Kunden geben.
  • Größenberatung: IQ unterstützt bei der Auswahl der passenden Größe, wenn Kundinnen und Kunden unsicher sind, welche Größe am besten passt.

Der Chatbot kann Anliegen und Anfragen von Kundinnen und Kunden bearbeiten, die vom Ladenpersonal allein nicht vollständig abgedeckt werden können. Gleichzeitig ermöglicht er dem Unternehmen, detailliertere Daten zu Kundenbedürfnissen, Kaufverhalten und Produktsuchmustern zu erfassen.

Die App enthält außerdem die folgenden Funktionen, die gezielt darauf ausgelegt sind, Besuche in Ladengeschäften zu fördern:

  • Aktuelle Bestandsinformationen: Kundinnen und Kunden können Neuheiten in den Ladengeschäften einsehen, die sie in der App gespeichert haben.
  • Filialbestand: Kundinnen und Kunden können prüfen, ob die in der App angesehenen Produkte in einer bestimmten Filiale verfügbar sind.
  • Grundlegende Filialinformationen: Kundinnen und Kunden können den Standort und die Öffnungszeiten einer Filiale einsehen.

Mit dem zunehmenden Funktionsumfang der App können Kundinnen und Kunden sowohl in Ladengeschäften als auch im E-Commerce komfortabler einkaufen. Im Rahmen seiner Omnichannel-Strategie setzt UNIQLO auf eine Vielzahl appbasierter Services, die gezielt darauf ausgelegt sind, das Interesse an den Ladengeschäften zu steigern.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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