Digitale Transformation in der japanischen Bekleidungsbranche: Vorteile und Fallstudien

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  1. Einführung
  2. Was bedeutet digitale Transformation?
  3. Warum die digitale Transformation in der Bekleidungsbranche wichtig ist
    1. Eskalation des Arbeitskräftemangels
    2. Veränderungen der Kundenbedürfnisse
  4. Initiativen zur digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche
  5. Vorteile der digitalen Transformation
    1. Optimieren von Betriebsabläufen
    2. Steigerung der Kundenzufriedenheit
    3. Beitrag zur Nachhaltigkeit
  6. Schritte zur Umsetzung der digitalen Transformation
  7. Wichtige Punkte für eine erfolgreiche digitale Transformation in der Bekleidungsbranche
    1. Mehrere Vertriebskanäle aufbauen
    2. Die neuesten Systeme und Tools nutzen
    3. Umfassende Sicherheitsmaßnahmen einführen
    4. Input von Filialpersonal einholen
    5. Die digitale Kompetenz des Filialpersonals verbessern
  8. Erfolgsgeschichten der digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche
    1. Fabric Tokyo: Umsetzung einer OMO-Strategie
    2. Fast Retailing: Verwendung von RFID-Tags
  9. So kann Stripe Sie unterstützen

Da Japan mit den zunehmenden Herausforderungen einer sinkenden Geburtenrate, einer alternden Bevölkerung und eines Bevölkerungsrückgangs konfrontiert ist, setzt die Bekleidungsbranche eine Vielzahl von Initiativen um, um das Kundenerlebnis zu verbessern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die digitale Transformation ist eine solche Initiative und heute streben viele Unternehmen der Bekleidungsbranche ihren Einsatz an. Dadurch wurden Geschäftsmodelle geschaffen, die vor der Verbreitung des Internets nicht möglich waren, was zu erheblichen Veränderungen in der Art und Weise geführt hat, wie Menschen einkaufen.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum die digitale Transformation in der Bekleidungsbranche wichtig ist, welche Vorteile sie bieten kann, welche Faktoren für den Erfolg von besonderer Bedeutung sind und welche relevanten Fallstudien es gibt.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was bedeutet digitale Transformation?
  • Warum die digitale Transformation in der Bekleidungsbranche wichtig ist
  • Initiativen zur digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche
  • Vorteile der digitalen Transformation
  • Schritte zur Umsetzung der digitalen Transformation
  • Wichtige Punkte für eine erfolgreiche digitale Transformation in der Bekleidungsbranche
  • Erfolgsgeschichten der digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche
  • So kann Stripe Sie unterstützen

Was bedeutet digitale Transformation?

„Digitale Transformation“ bezieht sich auf Initiativen, die mithilfe digitaler Technologie neue Werte schaffen und das Leben der Menschen verbessern.

Für ein Unternehmen kann dies beispielsweise die Verbesserung betrieblicher Prozesse oder die Schaffung neuer Dienstleistungen umfassen. Auf der Ebene einzelner Personen bezieht es sich darauf, durch die Nutzung digitaler Geräte und Dienstleistungen von Unternehmen einen verbesserten Lebensstil zu erreichen. Die digitale Transformation basiert also auf der Idee, dass sich das Funktionieren der Gesellschaft verändern wird, wenn Unternehmen die digitale Transformation vorantreiben, und sich damit auch das Leben der Einzelpersonen verbessern wird.

Tatsächlich ist die digitale Transformation bereits tief in unserem Alltag verankert. Die folgenden Punkte sind einige bekannte Beispiele:

  • Online-Schulunterricht
  • Online-Meetings
  • Abonnementdienste
  • Online-Supermärkte und Lebensmittellieferung
  • Intelligente Haushaltsgeräte
  • Bargeldlose Zahlungen
  • Geschäfte ohne Personal (Selbstbedienungskassen oder Authentifizierungs-Gates)
  • Online-Banking

Warum die digitale Transformation in der Bekleidungsbranche wichtig ist

Der Bedarf an digitaler Transformation in der Bekleidungsbranche ist durch die aktuellen Herausforderungen der Branche bedingt.

Eskalation des Arbeitskräftemangels

Die Bekleidungsbranche sieht sich mit einem gravierenden Arbeitskräftemangel konfrontiert. Wenn nicht genügend Vertriebsmitarbeiter/innen vorhanden sind, steigt die Arbeitsbelastung pro Mitarbeiter/in erheblich, was Bedenken hinsichtlich der folgenden Probleme aufkommen lässt:

  • Übermäßiger Druck, Verkaufsquoten zu erfüllen
  • Geringere Qualität des Kundenservices
  • Zunahme der Komplexität der Arbeit
  • Gesundheitsrisiken durch mehr Überstunden und längere Arbeit im Stehen

Für Mitarbeiter/innen in Bekleidungsgeschäften ist die Arbeitsbelastung tendenziell hoch, während die Löhne vergleichsweise niedrig bleiben. Dies führt häufig dazu, dass talentierte Mitarbeiter/innen ihre Stellen kündigen. Laut einer Umfrage von WWD Japan aus dem Jahr 2023 zum aktuellen Stand des Arbeitskräftemangels im Bekleidungseinzelhandel gaben sogar 80 % der Unternehmen an, dass es einen Engpass gibt.

Vor diesem Hintergrund kann der Einsatz einer digitalen Transformation zur Behebung von Arbeitskräfteengpässen die betriebliche Effizienz verbessern und es ermöglichen, Geschäfte mit einer kleineren Belegschaft reibungslos zu führen. Voraussichtlich lässt sich damit auch die Arbeitsbelastung der Filialmitarbeiter/innen verringern.

Ein konkretes Beispiel für die digitale Transformation ist die Einführung von RFID (Radio Frequency Identification). RFID ist eine Technologie, die das sofortige, kontaktlose Auslesen von Daten von RFID-Tags mittels Funkwellen ermöglicht. Durch den Einsatz von RFID ist Folgendes möglich:

  • Vereinfachter Prozess des Bezahlvorgangs: Durch das Platzieren von Artikeln in einem bestimmten Bereich an der Kasse können Produktinformationen und Preise auch bei mehreren Artikeln sofort gescannt werden, was einen schnellen Bezahlvorgang ermöglicht. So können auch nicht besetzte Kassen und Selbstbezahlvorgänge genutzt werden.

  • Effiziente Bestandsverwaltung: Durch das Anbringen von RFID-Tags an Produkten während des Herstellungsprozesses können Sie sofort prüfen, welche Geschäfte und Lager über Bestand verfügen und wie viel verfügbar ist, auch nach dem Versand ab Werk. Da der Inhalt einer Schachtel gescannt werden kann, ohne sie zu öffnen, können Inspektions- und Bestandsaufgaben effizient durchgeführt werden. Eine verbesserte Bestandsverwaltung kann eine allgemeine Steigerung der Lagerumschlaghäufigkeit herbeiführen und dazu beitragen, überschüssigen Bestand durch nicht verkaufte Waren zu verhindern.

Veränderungen der Kundenbedürfnisse

Jetzt, da ein Smartphone zur Norm geworden ist, können wir jederzeit und überall über Social Media auf Informationen zugreifen. Auch in der Bekleidungsbranche werden eine Vielzahl von Informationen über Trends und die neuesten Kollektionen über Social Media und E-Commerce-Websites verbreitet und manchmal können neue Trends aus den online ausgetauschten Informationen entstehen. In Social Media können sich Trends beispielsweise auf folgende Weise bilden:

  • Influencer-gesteuerte Werbeaktionen für Marken und Produkte
  • Trendige Hashtags
  • Abstimmungsfunktionen und Meinungsaustausch über Social Media

Über das Internet erhaltene Informationen beeinflussen auch die Interessen einzelner Verbraucher/innen erheblich. Vor diesem Hintergrund können Bekleidungsunternehmen, die sich die digitale Transformation zunutze machen, auf eine präzisere Datenerfassung und -analyse zurückgreifen, um sich in Echtzeit ein besseres Bild von den Eigenschaften und Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden zu verschaffen. Darüber hinaus können sie auf der Grundlage von Analyseergebnissen Werbemaßnahmen wie die Steigerung der Produktvielfalt mit stark nachgefragten Designs und Stilen umsetzen.

Initiativen zur digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche

Welche Initiativen zur digitalen Transformation werden aktuell in der Bekleidungsbranche umgesetzt? Im Folgenden stellen wir einige von ihnen vor, darunter RFID.

  • RFID: Technologie, die Funkwellen nutzt, um Informationen von an Produkten angebrachten RFID-Tags kontaktlos zu lesen.

    • Beispiel: Bestandsprüfungen und -erfassungen können durchgeführt werden, ohne jeden Posten im Karton einzeln zu überprüfen.
  • KI-basierte Analysen und Vorhersagen: Erfassung von Kundendaten mit KI-Technologie.

    • Beispiel: Durch die Digitalisierung und Analyse des Nutzerverhaltens auf E-Commerce-Websites und Social Media ist es möglich, die Bedürfnisse verschiedener Kundensegmente vorherzusagen und Trends bezüglich Farbe, Design und Stil zu prognostizieren.
  • Smart Factory: Optimierung der Fertigungs- und Produktionsprozesse durch den Einsatz von KI (künstliche Intelligenz) und IoT (Internet der Dinge – das Netzwerk physischer Objekte, eingebettet in Sensoren, Software und andere Technologie).

    • Beispiel: Durch die Verbindung von Maschinen und Systemen innerhalb der Fabrik über ein Netzwerk kann der Status von Produktion und Bestand überwacht werden, was die Effizienz und Produktivität steigert.
  • One-to-One-Marketing: Personalisierte Informationsübermittlung und Produktempfehlungen basierend auf den Attributen des Kunden/der Kundin und den Daten seines/ihres früheren Verhaltens.

    • Beispiel: Informationen zu Rabatten auf zuvor gesuchte oder bevorzugte Artikel und Empfehlungen für ähnliche Produkte.
  • Live-Shopping: Streamen von Live-Videos für Verbraucher/innen, in denen Produkte in Echtzeit vorgestellt und verkauft werden.

    • Beispiel: Live-Shopping über Social Media vermittelt, welche Textur und Größe Produkte haben und wie sie sich anfühlen. Dies sind Aspekte, die Fotos auf E-Commerce-Websites allein nicht genau vermitteln können.
  • Virtuelle Anprobiertools: Einsatz von VR- und AR-Technologie (Virtual Reality und Augmented Reality), um ein immersives Shopping-Erlebnis zu bieten, das Kundinnen und Kunden das Gefühl gibt, ein Produkt tatsächlich anzuprobieren.

    • Beispiel: Durch das Angebot virtueller Erlebnisse wie Anprobiertools, ohne ein physisches Geschäft betreten zu müssen, können sowohl die Rückgabequoten als auch die Zahl der entgangenen Verkaufschancen, die sich aus der fehlenden Möglichkeit ergeben, Produkte anzuprobieren, reduziert werden.
  • OMO (Online-Merge-Offline): Durch die Integration physischer Geschäfte in Online-Shops können die Barrieren zwischen Online- und Offline-Kanälen beseitigt und der allgemeine Servicekomfort verbessert werden.

    • Beispiel: OMO-Strategien maximieren die Stärken sowohl der Online- als auch der Offline-Kanäle – wie z. B. Systeme, mit denen Kundinnen und Kunden Online-Einkäufe in einem physischen Geschäft abholen können. Durch ihre Implementierung ist ein komfortables und erfüllendes Einkaufserlebnis möglich.

Vorteile der digitalen Transformation

Die Einführung einer digitalen Transformation bietet folgende Vorteile für Bekleidungsunternehmen:

Optimieren von Betriebsabläufen

Der größte Vorteil der digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche ist ihre Fähigkeit, Betriebsabläufe zu optimieren. So kann beispielsweise die bereits erwähnte RFID-Technologie den Arbeitsaufwand für Aufgaben wie Qualitätsprüfungen und Bestandsaufnahmen erheblich reduzieren.

Steigerung der Kundenzufriedenheit

Die Nutzung der digitalen Transformation zur Erhebung präziserer und detaillierterer Daten, etwa zur Kauf- und Suchhistorie, ermöglicht die Entwicklung von Produkten und das Angebot von Dienstleistungen, die auf die Attribute und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zugeschnitten sind. Darüber hinaus können Sie so Informationen effektiver über Social Media teilen.

Eine solche Steigerung der Kundenzufriedenheit kann dazu beitragen, die Kundenakquise zu verbessern und den Umsatz zu steigern.

Beitrag zur Nachhaltigkeit

Die Nutzung der digitalen Transformation zur Verbesserung der Bestandsverwaltung verringert das Risiko, dass es zu überschüssigen Beständen kommt. Darüber hinaus können Sie durch die Verwendung analytischer Daten zur Verbesserung der Lagerumschlaghäufigkeit Ressourcenverschwendung vermeiden. Dieser nachhaltige Ansatz leistet auch einen Beitrag zur breiteren Gesellschaft.

Schritte zur Umsetzung der digitalen Transformation

Wenn ein Bekleidungsunternehmen eine digitale Transformation anstrebt, ist es wichtig, die folgenden Schritte zu befolgen und Systeme gewissenhaft und nicht willkürlich zu implementieren:

  • Herausforderungen und Ziele definieren: Nachdem Sie die Herausforderungen, mit denen Ihr Unternehmen konfrontiert ist, klar identifiziert haben, legen Sie fest, welche Ziele Sie erreichen möchten. Berücksichtigen Sie dazu die unterschiedlichen Bedenken und Meinungen aller Abteilungen und klären Sie dann, was Sie mit der digitalen Transformation erreichen möchten.

  • Lösungen identifizieren: Bestimmen Sie als Nächstes, wie diese Herausforderungen gemeistert werden können. Holen Sie den Rat des Zahlungsabwicklers, den Sie in Betracht ziehen, und den anderer Expertinnen und Experten ein und richten Sie eine eigene Abteilung mit Personal für die digitale Transformation ein.

  • Umsetzung und Verifizierung planen: Beginnen Sie den Prozess der Umsetzung erst, wenn Sie einen Budgetplan entwickelt und die erforderlichen Finanzmittel sichergestellt haben. Nach der Implementierung der digitalen Transformation ist es wichtig, ein Support-System einzurichten und betriebliche Verfahren, Know-how und Regeln in Handbüchern zu dokumentieren. Prüfen Sie außerdem regelmäßig die betriebliche Effizienz und die Ergebnisse. Wenn Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifiziert werden, überarbeiten Sie die Prozesse entsprechend.

Wichtige Punkte für eine erfolgreiche digitale Transformation in der Bekleidungsbranche

Die folgenden Aspekte sind die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche digitale Transformation in der Bekleidungsbranche:

Mehrere Vertriebskanäle aufbauen

Um in der Branche zu überleben, müssen Bekleidungsunternehmen nicht nur physische Geschäfte aufbauen, sondern auch weitere Kanäle wie Apps und E-Commerce-Websites entwickeln und Strategien implementieren, die die Synergieeffekte zwischen den Kanälen maximieren können. Ein Beispiel ist die Nutzung des Omnichannel-Einzelhandels in der Bekleidungsbranche, der zunehmend Beachtung findet. Omnichannel-Strategien ermöglichen effektive, auf integrierten Daten basierende Vertriebsaktivitäten, die eine verbesserte Kundenzufriedenheit und erhöhte Verkaufschancen zur Folge haben können.

Die neuesten Systeme und Tools nutzen

Die von Zahlungsabwicklern bereitgestellten Systeme und Tools bieten oft eine zentrale Verwaltung von Kundeninformationen und Vertriebsdaten. Dies ermöglicht betriebliche Effizienz über mehrere Vertriebskanäle hinweg, einschließlich physischer Geschäfte und E-Commerce-Websites. Durch die Integration und Analyse von Big Data, die mit diesen Tools aus jedem Vertriebskanal erfasst werden, können Sie beispielsweise wertvolle, detaillierte Informationen extrahieren, um zukünftige Marketingstrategien zu entwickeln und die Entwicklung neuer Produkte zu unterstützen.

Umfassende Sicherheitsmaßnahmen einführen

Der Umstieg auf eine digitale Transformation birgt ein erhöhtes Risiko von Online-Datenlecks. Um dieses Risiko zu verringern, sollten sofort zuverlässige Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden. Wenn es zu einer Datenschutzverletzung oder einem anderen Sicherheitsvorfall kommt, kann dies nicht nur den Ruf eines Unternehmens schädigen, sondern auch zu einem erheblichen Kundenverlust führen. Ziehen Sie daher bei der Einführung der digitalen Transformation Systeme in Betracht, die umfassende Sicherheitsmaßnahmen mit der neuesten Technologie einsetzen.

Input von Filialpersonal einholen

Bevor Sie Tools für die digitale Transformation implementieren, ist es wichtig, mit den an vorderster Front tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen. Informieren Sie sich zuerst darüber, welche Probleme in den Geschäften auftreten, und bestimmen Sie dann, welche Tools am besten geeignet sind, diese Probleme zu lösen.

Die digitale Kompetenz des Filialpersonals verbessern

Selbst wenn Sie leistungsstarke Tools für die digitale Transformation einführen, sind diese nicht praktisch, wenn das Filialpersonal sie nicht in vollem Umfang nutzen kann. Daher sollten Sie Tools in Betracht ziehen, die auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt sind, damit das Personal sie bei der Arbeit vollständig nutzen kann. Geräte, die während der Arbeit getragen werden können, wie Smartphones und Tablets, sind bequemer und effizienter.

Erfolgsgeschichten der digitalen Transformation in der Bekleidungsbranche

Im Folgenden sehen wir uns einige Fallstudien von Bekleidungsunternehmen an, die Initiativen zur digitalen Transformation erfolgreich umgesetzt haben.

Fabric Tokyo: Umsetzung einer OMO-Strategie

Fabric Tokyo ist ein japanisches Bekleidungsunternehmen für maßgeschneiderte Bestellungen, das sich hauptsächlich auf Anzüge spezialisiert hat. Fabric Tokyo hat ein System eingeführt, bei dem Kundinnen und Kunden in einem Ladengeschäft ihre Maße nehmen lassen und später problemlos online bestellen können.

Traditionell umfasste der Kauf eines maßgeschneiderten Anzugs mehrere Schritte – im Geschäft Maße nehmen lassen, Stoffe auswählen, zusätzliche Optionen anfordern –, was den eigentlichen Kauf langwierig und aufwendig machte. Die Verlagerung auf Remote-Arbeit während der Pandemie führte jedoch zu einer Abnahme der Anzugkäufe, was auch eine Veränderung der Kundennachfrage offenbarte, insbesondere den Wunsch, nicht viel Zeit mit der Auswahl eines Anzugs verbringen zu müssen.

Fabric Tokyo hat eine OMO-Strategie implementiert, um diesen neuen Verbraucherbedürfnissen gerecht zu werden. Sobald die Messungen durchgeführt wurden, können die Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Bestellungen bequem über ihr Smartphone aufgeben. Darüber hinaus hat die Möglichkeit, selbst detaillierten Anfragen wie z. B. „doppelt eingeschlagene Säume“ online nachzukommen, die traditionell komplexe und hürdenreiche Erfahrung der Bestellung eines maßgeschneiderten Anzugs viel bequemer gestaltet, was ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Unternehmens ist.

Fast Retailing: Verwendung von RFID-Tags

Fast Retailing, ein führendes japanisches Bekleidungsunternehmen, das Marken wie UNIQLO und GU umfasst, hat die Verwendung von RFID-Tags eingeführt. RFID-Tags ermöglichen die sofortige, automatische Erkennung von Waren in großen Mengen, wodurch der mit dem Scannen der einzelnen Posten an der Kasse verbundene Zeit- und Arbeitsaufwand entfällt. Durch den Einsatz der RFID-Tag-Technologie hat Fast Retailing nicht nur die Geschwindigkeit des Bezahlvorgangs erheblich verbessert, sondern auch die sich an den Kassen bildenden Schlangen beseitigt.

Darüber hinaus können mit der RFID-Technologie alle Produktinformationen innerhalb einer Schachtel auf einmal erkannt werden, indem die Außenseite der Schachtel mit einem speziellen Lesegerät gescannt wird. Dies reduziert den Arbeitsaufwand für die Überprüfung der Lieferungen erheblich und ermöglicht ein schnelleres Auffüllen von Waren in Geschäften. Zudem können Bestandszählungen in Geschäften jetzt genauer und in kürzerer Zeit durchgeführt werden, was dazu beiträgt, verpasste Verkaufschancen durch verlorenen oder fehlenden Bestand zu vermeiden und das Risiko zu verringern, überschüssigen Bestand beizubehalten.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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