Monetarisierung: Was bedeutet sie für japanische Unternehmen?

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  1. Einführung
  2. Was ist Monetarisierung?
    1. Unterschiede zwischen Monetarisierung und Geschäftsmodellen
    2. Unterschiede zwischen Monetarisierung und Einnahmepunkten
  3. Richtige Verwendung des Begriffs „Monetarisierung“
  4. Arten von Monetarisierungsmodellen und Beispiele
    1. Werbemodell
    2. E-Commerce-Modell
    3. Abrechnungsmodell:
  5. Wichtige Punkte für eine erfolgreiche Monetarisierung in Japan
    1. Monetarisierung mit Kundenverhalten verknüpfen
    2. Modellnutzung diversifizieren
    3. Marktforschung
  6. Wichtige Punkte zu Monetarisierungsbemühungen
    1. Vermeiden Sie die übermäßige Priorisierung von Gewinnen
    2. Klären Sie die Preisstrukturen
    3. Stellen Sie die Konsistenz des Zwecks sicher
  7. So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Der Begriff „Monetarisierung“ wird häufig im geschäftlichen Kontext verwendet, kann aber für manche möglicherweise unklar oder nicht ganz eindeutig erscheinen. Es gibt verschiedene Monetarisierungsmethoden, etwa Werbung, Abrechnung für In-App-Käufe oder Abos und E-Commerce. Trotzdem fragen sich wahrscheinlich viele: „Was genau bedeutet eigentlich „Monetarisierung“?“ oder „Worin unterscheidet sie sich von einem Geschäftsmodell?“

In diesem Artikel erläutern wir die grundlegenden Konzepte und die Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Monetarisierung und betrachten anschließend die verschiedenen Arten von Monetarisierungsmodellen, nennen Beispiele und skizzieren wichtige Punkte und Überlegungen für Unternehmen in Japan.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist Monetarisierung?
  • Richtige Verwendung des Begriffs „Monetarisierung“
  • Arten und Beispiele von Monetarisierungsmodellen
  • Wichtige Punkte für eine erfolgreiche Monetarisierung in Japan
  • Wichtige Punkte zu Monetarisierungsbemühungen
  • So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Was ist Monetarisierung?

„Monetarisieren“ wurde von dem englischen Wort „monetize“ abgeleitet und ist in Japan als Geschäftsterm weit verbreitet. Der englische Begriff „monetization“ (Monetarisierung) bedeutet „Umsatz generieren“ und „Wert in Geld umwandeln“.

In der japanischen Geschäftswelt bezieht sich das Verb „monetize“ (monetarisieren) in erster Linie auf die Erzielung von Einnahmen aus Dienstleistungen und Inhalten. In der Praxis wird es daher im Allgemeinen als „Umsatz generieren“ verstanden. Auf diese Definition konzentrieren wir uns in diesem Artikel.

Auf der anderen Seite hat das Substantiv „monetization“ (Monetarisierung) eine speziellere Bedeutung im Finanzsektor und bezieht sich auf den Vorgang, bei dem Zentralbanken zusätzliches Geld drucken, um staatliche Haushaltsdefizite zu decken, und dabei Staatsanleihen direkt zeichnen.

Unterschiede zwischen Monetarisierung und Geschäftsmodellen

Die Begriffe „Monetarisierung“ und „Geschäftsmodell“ werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber in ihrer Funktion und ihrem Umfang.

Ein Geschäftsmodell ist ein umfassender Rahmen, der die Gesamtstruktur eines Unternehmens und die Architektur seiner Wertschöpfung darstellt. Es beschreibt das Gesamtbild des Unternehmens und beantwortet die Fragen, wem es Wert liefert, welche Art von Wert es liefert und wie es kontinuierlichen Gewinn generiert.

Auf der anderen Seite ist Monetarisierung ein Konzept, bei dem es darum geht, wie Umsatz innerhalb dieses Geschäftsmodells generiert wird, d. h. die Monetarisierung ist ein Bestandteil eines Geschäftsmodells und konzentriert sich insbesondere darauf, wie Umsatz generiert werden kann.

Unterschiede zwischen Monetarisierung und Einnahmepunkten

„Einnahmepunkt“ bezieht sich auf den konkreten Moment innerhalb eines Unternehmens, in dem tatsächlich Geld eingenommen wird. Dazu gehört beispielsweise, wenn ein Kunde/eine Kundin auf eine Anzeige klickt oder eine monatliche Gebühr oder eine Servicegebühr bezahlt. Einnahmepunkte sind ein Bestandteil der Monetarisierung und die Kombination mehrerer Einnahmepunkte erleichtert den Aufbau eines stabileren Umsatzmodells.

Richtige Verwendung des Begriffs „Monetarisierung“

Im geschäftlichen Kontext bedeutet „Monetarisierung“ das „Generieren von Umsatz“ oder „das Aufbauen eines Systems, das als Unternehmen Gewinn generiert“.

Im Folgenden finden Sie Beispiele dafür, wie Monetarisierung in tatsächlichen Geschäftssituationen häufig verwendet wird:

  • Obwohl die Anzahl der App-Nutzer/innen gestiegen ist, hat keine Monetarisierung stattgefunden. Daher benötigt das Unternehmen eine neue Strategie.
  • Ein Unternehmen zieht die Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen in Betracht, um Social Media Follower zu monetarisieren.
  • Ein Unternehmen verfolgt eine Strategie zur Gewinnung von Kundinnen und Kunden im Rahmen eines kostenlosen Testzeitraums und zur Monetarisierung über Abos.

In diesen Beispielen wird der Begriff „Monetarisierung“ verwendet, wenn es darum geht, wie Umsatz im geschäftlichen Kontext generiert werden kann.

Der japanische Ausdruck „Monetization Generation“ (Monetarisierungsgenerierung) kann als redundant angesehen werden, da Monetarisierung bereits die Generierung von Umsatz bedeutet. Dieser Ausdruck wird jedoch weiterhin im japanischen Geschäftskontext verwendet.

Arten von Monetarisierungsmodellen und Beispiele

Es gibt verschiedene Monetarisierungsansätze. In diesem Abschnitt stellen wir einige repräsentative Beispiele vor. Bei der Entscheidung für eine geeignete Methode ist es wichtig, die Dienstleistungen des Unternehmens und das Kundenverhalten zu berücksichtigen.

Werbemodell

Bei dem Werbemodell schaltet ein Unternehmen Anzeigen auf seiner Website oder App und generiert Einnahmen basierend auf Anzeigen-Impressionen oder Kundenaktionen. Werbung kann in verschiedenen Formaten auftauchen, etwa als Banner, Video und native Anzeigen. In Bezug auf Einnahmenmodelle kann sie jedoch in erster Linie in folgende Kategorien eingeteilt werden.

Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Mit TKP erzielt ein Unternehmen Einnahmen basierend darauf, wie oft eine Anzeige eingeblendet wird. Kundinnen und Kunden müssen nicht unbedingt auf die Anzeige klicken, damit Einnahmen generiert werden. Medien mit hohem Traffic und starker Nutzung generieren mit diesem Modell in der Regel stabilere Einnahmen, weshalb TKP häufig von Nachrichtenseiten und Videoplattformen verwendet wird.

Kosten pro Klick (cost per click, CPC)

Klickbasierte Anzeigen generieren Einnahmen, wenn ein Kunde/eine Kundin tatsächlich auf die Anzeige klickt. Im Gegensatz zu TKP ist es nicht ausreichend, die Anzeige nur einzublenden. Stattdessen ist eine Klickaktion erforderlich. Dieses Modell eignet sich gut für Inhalte, bei denen Kundinnen und Kunden Informationen sammeln, beispielsweise Vergleichs- und Testberichte.

Kosten pro Aktion (cost per action, CPA)

Beim CPA-Modell generiert ein Unternehmen nur dann Einnahmen, wenn aufgrund einer Anzeige eine bestimmte Handlung erfolgt – dies kann beispielsweise ein Kauf, eine Anmeldung oder die Registrierung einer Mitgliedschaft sein. Selbst wenn ein Kunde/eine Kundin auf die Anzeige klickt, erfolgt keine Zahlung, bis eine Aktion getätigt oder das gewünschte Ergebnis aus dem Klick erzielt wird.

E-Commerce-Modell

Zu den E-Commerce-Modellen gehören Marktplatz-Plattformen wie Rakuten und Amazon sowie eigenständige E-Commerce-Websites, die über Plattformen wie Shopify und BASE betrieben werden. Sie unterscheiden sich jeweils darin, wann, von wem und wie Einnahmen generiert werden.

Zu den wichtigsten Einnahmequellen für E-Commerce-Marktplätze wie Rakuten und Amazon gehören Folgende:

  • Store-Gebühren und monatliche Nutzungsgebühren
  • Verkaufsprovisionen
  • Zahlungsabwicklungsgebühren
  • Werbeausgaben

Bei Software-as-a-Service (SaaS)-basierte Plattformen wie Shopify und BASE hingegen werden Einnahmen aus den folgenden Quellen generiert:

  • Monatliche Nutzungsgebühren
  • Zahlungsabwicklungsgebühren
  • Nutzungsgebühren für zusätzliche oder erweiterte Funktionen in der App

Bei E-Commerce-Marktplätzen stammen die Einnahmen aus Verkaufsprovisionen, Werbegebühren für Unternehmen, Nutzungsgebühren für wichtige Betriebsfunktionen sowie verschiedenen weiteren Gebühren. SaaS-Modelle hingegen stellen die Systeme und Funktionen bereit, die für den Betrieb von E-Commerce-Plattformen erforderlich sind, und generieren Umsatz hauptsächlich durch Nutzungsgebühren und Zahlungsabwicklungsgebühren.

Abrechnungsmodell:

Das Abrechnungsmodell generiert Umsatz, indem es Kundinnen und Kunden eine Transaktionsgebühr für den Zugriff auf Dienste oder Apps berechnet. Einige Dienste sind von Anfang an kostenpflichtig, während andere bis zu einem gewissen Punkt kostenfrei sind und für zusätzlichen Mehrwert Gebühren verlangen.

Beispiele für dieses Modell sind Abo-Dienste (z. B. Netflix und Apple Music), SaaS-Angebote (z. B. BASE), In-App-Käufe für Spiele und Mitgliedsbeiträge für Online-Communitys.

Wichtige Punkte für eine erfolgreiche Monetarisierung in Japan

Bei der Betrachtung von Monetarisierung konzentrieren sich viele in der Regel darauf, ein Einnahmenmodell aufzubauen. Ein reines Einnahmenmodell ist jedoch kein Garant für Erfolg. In der Praxis ist es wichtig, das Verhalten der Kundinnen und Kunden zu beobachten und zu verstehen, wie sie den Dienst nutzen. So kann ein Unternehmen Ansatzpunkte für die Umsatzgenerierung identifizieren.

Monetarisierung mit Kundenverhalten verknüpfen

Bei der Monetarisierung ist es wichtig, den Wert des angebotenen Dienstes zu bewerten. Websites oder Apps, die Informationen bereitstellen, können beispielsweise Seitenaufrufe als Mechanismus zur Generierung von Werbeeinnahmen verwenden.

Modellnutzung diversifizieren

Die Monetarisierung muss nicht auf eine Methode beschränkt sein. Die Kombination von Werbung, E-Commerce und In-App-Käufen – abhängig davon, wie der Dienst genutzt wird – kann verhindern, dass Einnahmen übermäßig stark von einem einzigen Element abhängen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise kostenlose Inhalte auf einer Informationswebsite bereitstellt, könnte durch Werbung Einnahmen erzielen und zusätzliche Gebühren für den Zugriff auf Tools verlangen.

Marktforschung

Wenn Sie die Monetarisierung in Betracht ziehen, sollten Sie zunächst untersuchen, wie konkurrierende Dienste Umsatz generieren. Die Analyse von Preisplänen und kostenpflichtigen Funktionen kann wertvolle praktische Einblicke in die Monetarisierung liefern.

Wichtige Punkte zu Monetarisierungsbemühungen

Die Monetarisierung ist ein wichtiges Element für die Umsatzgenerierung. Je nach Umsetzung kann sie jedoch auch den Wert der Dienstleistung schmälern. Im Folgenden erläutern wir einige wichtige Punkte, die bei der Planung und Umsetzung von Monetarisierungsmaßnahmen zu beachten sind.

Vermeiden Sie die übermäßige Priorisierung von Gewinnen

Wenn Sie der Monetarisierung einen zu hohen Stellenwert einräumen, indem Sie zu viele Anzeigen schalten oder zu hohe Gebühren erheben, kann dies zu Kundenabwanderung führen. Zunächst sollte daher sichergestellt werden, dass die Dienstleistung ihren Mehrwert überhaupt erfüllt. Die Monetarisierung sollte erst anschließend als sinnvolle Ergänzung des Mehrwerts betrachtet werden.

Klären Sie die Preisstrukturen

Heben Sie bei Abo-Modellen oder kostenpflichtigen Funktionen deutlich hervor, ab welchem Punkt Kosten entstehen und welche Leistungen kostenpflichtig sind. Andernfalls kann bei Kundinnen und Kunden ein schlechtes Gefühl entstehen. Es ist wichtig, die Gebühren und Bedingungen so einfach wie möglich zu halten und sie transparent zu kommunizieren.

Stellen Sie die Konsistenz des Zwecks sicher

Wenn die Monetarisierungsmethoden nicht zu dem Zweck oder dem Mehrwert des Unternehmens passen, kann es sein, dass Kundinnen und Kunden die Nutzung der Dienstleistung als kompliziert empfinden oder das Vertrauen verlieren.

Wenn zum Beispiel auf einer Website, die Informationen bereitstellen soll, mehrere Anzeigen den größten Teil des Bildschirms einnehmen, wird dadurch das Leseerlebnis deutlich beeinträchtigt. Zudem können häufige Aufforderungen zu In-App-Käufen bei Apps, die Wert auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit legen, einen Eindruck vermitteln, der nicht der grundlegenden Ausrichtung des Dienstes entspricht.

Beim Monetarisierungsdesign ist es wichtig, darauf zu achten, ob der gewählte Ansatz zur Generierung von Umsatz den Wert der Dienstleistung unterstützt oder ihm eher schadet.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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