Die Herausforderung
Die Staycity Group wurde 2004 in Dublin gegründet. Ziel des Unternehmens ist, Reisenden den Komfort eines Apartments in Kombination mit dem persönlichen Service eines Hotels zu bieten. Seine Aparthotels sind die perfekte Mischung aus Unabhängigkeit und Gastfreundschaft und umfassen Annehmlichkeiten wie voll ausgestattete Küchen in jedem Apartment, einen Wäscheservice, Fitnessräume und Cafés.
Staycity wollte seinen Gästen flexible Zahlungsoptionen bieten. Allerdings kam es durch den Buchungsprozess über verschiedene Kanäle zu einer fragmentierten Nutzererfahrung. Gäste können entweder über die Staycity-Website oder telefonisch buchen, das Frühstück über das Point-of-Sale-System von Tevalis bezahlen und dann ihre Rechnung an der Rezeption begleichen. Diese Flexibilität erschwerte den Abgleich von Online-Transaktionen sowie Transaktionen per Telefon und vor Ort.
Um dieses Problem zu meistern, musste Staycity seine Zahlungslösung in Oracle OPERA, seinem Property-Management-System (PMS), integrieren. Das Personal nutzt OPERA, um Reservierungen, Gästeprofile, Preise und andere Unterkunftservices zu verwalten. Ohne eine integrierte Zahlungslösung konnten interne Teams keine vollständigen Transaktionsverläufe einsehen. Das schränkte die Personalisierung für Gäste ein. Außerdem musste der Zahlungsabgleich manuell vorgenommen werden und war sehr zeitaufwendig. Mit einem integrierten Zahlungsanbieter, der sowohl mit OPERA als auch mit Tevalis zusammenarbeitet, wären nahtlose Transaktionen bei Online-Buchungen, telefonischen Reservierungen, Self-Check-in-Schaltern sowie Speisen- und Getränkeservices möglich.
Staycity benötigte zudem einen Anbieter, der eine Vielzahl von Zahlungslösungen anbot. Bei internationalen Gästen wollte das Unternehmen die Flexibilität bieten, verschiedene Zahlungsmethoden und lokale Währungen zu unterstützen. Damit sollten regionale Präferenzen berücksichtigt und eine zukünftige Expansion ermöglicht werden – ohne in jedem neuen Markt eine separate Zahlungsinfrastruktur aufzubauen. Das Unternehmen wollte auch seine Nutzererfahrung bei der Online-Buchung vereinfachen, damit Gäste direkt buchen konnten und nicht über Online-Reisebüros.
„Wir wollten erstklassige Konversionsraten für unsere E-Commerce-Plattform erreichen, um unsere Direktvertriebsstrategie zu unterstützen“, berichtet Paolo Donà, Chief Information Officer bei der Staycity Group.
Staycity musste auch Transaktionen vor Betrug schützen, eine weit verbreitete Herausforderung für internationale Gastgewerbebetriebe.
Die Lösung
Staycity migrierte 2025 zu Stripe, um die Integration mit OPERA und Tevalis zu ermöglichen, die Multi-Channel-Zahlungserfahrung des Unternehmens zu vereinheitlichen und die weltweite Expansion zu unterstützen. „Stripe verfügt über ein detailliertes technisches Know-how, das deutlich über das der Konkurrenz hinausgeht. Wir wollten einen Partner, der mit uns skalieren und unsere globalen Ambitionen unterstützen konnte“, sagt Donà.
Staycity hat Stripe Terminal in Oracle OPERA integriert. So wird sichergestellt, dass alle Transaktionen in OPERA erfasst werden, wenn Gäste für Buchungen und Nebenkosten online oder vor Ort an Schaltern mit einem Stripe Reader S700 bezahlen. Dieser einheitliche Ansatz sorgt für eine nahtlose Gästeerfahrung und vereinfacht den Abgleich und die Berichterstellung.
Staycity hat Stripe Payments und die Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs in sein Online-Buchungssystem integriert, um seinem globalen Kundenstamm gerecht zu werden. Dank der Suite konnte die Konversionsrate durch lokalisierte Zahlungserfahrungen erhöht werden. Sie umfasst das Payment Element, KI-Funktionen und Zugriff auf mehr als 125 Zahlungsmethoden und über 135 Währungen. Staycity hat Kreditkarten, Digital Wallets (einschließlich PayPal, Apple Pay, Revolut Pay und Google Pay), die Option „Jetzt kaufen, später bezahlen“ von Klarna und Link aktiviert – ein von Stripe entwickeltes Digital Wallet, das Zahlungsdaten automatisch ausfüllt, um den Bezahlvorgang zu beschleunigen.
Staycity akzeptiert auch eine Vielzahl von Währungen, darunter japanische Yen, britische Pfund, US-Dollar, Euro sowie australische und kanadische Dollar. Beim Stripe Adaptive Pricing werden Preise mithilfe von KI automatisch in den lokalen Währungen der Kundinnen und Kunden angezeigt. Des Weiteren sorgt die Stripe FX Quotes API dafür, dass die lokalisierten Preise bei Transaktionen die Wechselkurse und Gebühren für den Devisenumtausch (FX) enthalten.
„Wir möchten, dass die Kundinnen und Kunden so bezahlen können, wie sie es möchten, damit einem Kauf nichts im Wege steht. Und die Anzeige von Preisen in den Währungen der Gäste macht alles sehr transparent“, erklärt Donà.
Staycity führt auch Stripe Radar ein, das KI nutzt, die auf Millionen von Transaktionen trainiert wurde, um Betrug zu erkennen und einzudämmen.
Stripe hat uns geholfen, Zahlungen für Kundinnen und Kunden an jedem Punkt ihres digitalen Kaufprozesses zu vereinfachen. So konnten wir unsere Konversionsraten verbessern und die Direktbuchungen auf unserer Website steigern. Stripe sorgt dafür, dass Gäste ihren Aufenthalt in unseren Unterkünften uneingeschränkt genießen können, ohne ständig an Zahlungen denken zu müssen.
Die Ergebnisse
Staycity konnte die Autorisierungsraten um 10 % steigern und verzeichnete dank Payments und der Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs einen Nettoumsatz von über 1 Mio. € aus Konversionen in verschiedenen Währungen.
Staycity nutzt die Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs, um eine reibungslose, digitale Buchungserfahrung zu schaffen. Das Unternehmen bietet jetzt neun Zahlungsmethoden an und akzeptiert sechs Währungen, die dynamisch je nach Standort der Kundinnen und Kunden angezeigt werden. Das führt weltweit zu einer bequemen Buchung für die Gäste. Durch diesen Ansatz stiegen die Konversionsraten, sodass Staycity bei Buchungen weniger auf Online-Reisebüros angewiesen ist. Dank der flexiblen Zahlungsmethoden stiegen die Autorisierungsraten um 10 % und die Abbruchrate beim Bezahlvorgang sank um 17 %. Gleichzeitig wurde durch die lokalisierte Preisgestaltung über FX Quotes innerhalb des ersten Jahres ein Nettoumsatz von über 1 Million Euro aus Konversionen in verschiedenen Währungen erzielt.
„Fast über Nacht sind die Autorisierungsraten um 10 % gestiegen, was enorm ist und uns zu einem der Marktführer macht“, sagt Donà.
Staycity vereinheitlicht die Multi-Channel-Zahlungserfahrung mit Terminal und OPERA
Nachdem Staycity das Stripe Terminal SDK integriert hat, können Gäste jetzt ganz nach Belieben online oder vor Ort bezahlen. Das Hotelpersonal kann den kompletten Transaktionsverlauf der Gäste in OPERA einsehen, was einen personalisierteren Kundenservice und einen einfacheren Abgleich von Zahlungen zwischen Gastbesuchen und Anbietern ermöglicht.
„Durch die Integration von Terminal und OPERA verwalten wir Zahlungen am Empfang sowie Online- und Backoffice-Zahlungen zentral und bieten den Gästen durchweg eine nahtlose Erfahrung“, erklärt Donà.
Staycity führt Terminal innerhalb von 3 Monaten in 30 Hotels ein
Nach Abschluss der anfänglichen Entwicklungsarbeiten und der Machbarkeitsstudie hat Staycity die Integration von Terminal innerhalb von 3 Monaten in 30 Hotels und innerhalb von 6 Monaten in allen übrigen Hotels eingeführt.
Donà berichtet: „Es gab eine Phase, in der wir die Machbarkeit getestet haben. In dieser Zeit haben wir schnell gemerkt, wie sachkundig und flink das technische Team von Stripe bei der detaillierten Integration mit OPERA vorging.“
Staycity plant schnelles Wachstum mit Stripe
Staycity ist in mehr als 19 Städten in 8 Ländern tätig, darunter Österreich, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Portugal und das Vereinigte Königreich. Das Unternehmen wird für seine nächste Wachstumsphase auf die globale Zahlungsinfrastruktur von Stripe setzen.
„Wir befinden uns auf einem rasanten Wachstumskurs, der unser Portfolio bis 2032 fast verdreifachen wird – von derzeit 6.300 Schlüsseln auf rund 18.000 –, wobei jedes Jahr 7–8 neue Hotels unter Vertrag genommen werden“, sagt Donà.
Unternehmen im Gastgewerbe stehen heute unter enormem Druck, Reibungspunkte zu beseitigen und das Kundenerlebnis zu modernisieren. Staycity optimiert seine Zahlungslösung gemeinsam mit Oracle OPERA Cloud und Stripe, schafft ein nahtloses Buchungserlebnis und treibt die ambitionierte globale Expansion voran.