Mobile Commerce (M-Commerce): Was versteht man darunter und wie funktioniert er in Spanien?

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Was ist Mobile Commerce (M-Commerce)?
  3. Hauptvorteile des M-Commerce
  4. Größte Herausforderungen des M-Commerce
  5. Empfohlene Best Practices für den M-Commerce
  6. Wie spanische Vorschriften M-Commerce regeln
    1. Gesetz 11/2023
    2. PSD2
    3. Gesetz über Dienste der Informationsgesellschaft und den elektronischen Geschäftsverkehr (LSSI)
    4. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  7. Gängige Zahlungsmethoden im M-Commerce in Spanien
    1. Kredit- und Debitkarten
    2. Digital Wallets
    3. Jetzt kaufen, später bezahlen (BNPL)
    4. Lastschriftverfahren
    5. Zahlung per Nachnahme
  8. Wie Stripe den M-Commerce verbessern kann
    1. Optimieren Sie Ihren Bezahlvorgang mit Stripe Checkout
    2. Integrieren Sie Zahlungen mit den mobilen Softwareentwicklungskits (SDKs) von Stripe
    3. Akzeptieren Sie gängige M-Commerce-Zahlungsmethoden mit Stripe Payments
    4. Verkaufen Sie Produkte aus jedem Vertriebskanal mit Stripe Payment Links
  9. FAQs zum M-Commerce in Spanien
    1. Welche Informationen müssen in M-Commerce-Transaktionen angezeigt werden?
    2. Wie kann ich alle erforderlichen Informationen in einer M-Commerce-Nutzeroberfläche anzeigen, ohne das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen?
    3. Wie kann ich das Verlassen des Warenkorbs vor Kaufabschluss im M-Commerce reduzieren?
    4. Welche Zuschüsse stehen zur Verfügung, um sich für den M-Commerce in Spanien einzurichten?

Bei Online-Einkäufen benutzen spanische Kundinnen und Kunden häufig ihre Handys. Laut dem Bericht Online-Shopping in Spanien (Compras online en España) des spanischen Instituts für Technologie und Gesellschaft (Observatorio Nacional de Tecnología y Sociedad, ONTSI) nutzten 2024 fast 84 % der Kundinnen und Kunden ihr Handy zum Online-Einkauf. Zum Vergleich: 51 % der Kundinnen und Kunden tätigten Einkäufe auf dem Computer. Diese Daten führen zu einer klaren Schlussfolgerung: Smartphones sind für Spanierinnen und Spanier zum bevorzugten Werkzeug geworden, wenn sie Produkte oder Dienstleistungen online kaufen. Dieser Trend erklärt auch den Aufstieg des Mobile Commerce (M-Commerce).

In diesem Leitfaden analysieren wir das Wachstum des M-Commerce und die Vorschriften in Spanien, die diesen regeln. Wir erklären auch, wie Sie Ihren Online-Shop verbessern können, damit Kundinnen und Kunden mit ihren Geräten einkaufen können.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist Mobile Commerce (M-Commerce)?
  • Hauptvorteile des M-Commerce
  • Größte Herausforderungen des M-Commerce
  • Empfohlene Best Practices für den M-Commerce
  • Wie spanische Vorschriften den M-Commerce regeln
  • Gängige Zahlungsmethoden im M-Commerce in Spanien
  • Wie Stripe den M-Commerce verbessern kann
  • FAQs zum M-Commerce in Spanien

Was ist Mobile Commerce (M-Commerce)?

M-Commerce umfasst Online-Transaktionen über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets. Diese Transaktionen finden meist in Online-Shops statt, aber auch in anderen digitalen Umgebungen, einschließlich Marktplätzen und Auktionsplattformen. Sie können auch spezifische Apps oder Webseiten umfassen, die für mobile Geräte optimiert wurden.

Hauptvorteile des M-Commerce

Ein Faktor, der das Wachstum des M-Commerce vorangetrieben hat, sind die Vorteile, die er der Kundschaft und Unternehmen gleichermaßen bietet. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der Vorteile für Unternehmen vor:

  • Globale Reichweite
    Der M-Commerce beseitigt geografische Beschränkungen, da die Kundinnen und Kunden Transaktionen von jedem Standort aus abschließen können. Darüber hinaus erhöht die globale Reichweite den potenziellen Kundenkreis und macht es einfacher, ein Unternehmen außerhalb Spaniens zu erweitern. Laut der Nationalen Kommission für Märkte und Wettbewerb (CNMC), wurden im zweiten Quartal von 2025 54 % des durch M-Commerce und E-Commerce erzielten Umsatzes in Spanien durch Online-Käufe außerhalb Spaniens erzielt.
  • Höherer Umsatz
    Die Vergrößerung des potenziellen Kundenkreises hat einen direkten Einfluss auf das Umsatzwachstum. Im ersten Quartal 2025 erreichte der gesamte E-Commerce-Umsatz in Spanien 25,7 Milliarden Euro. Fast 84 % der Käuferinnen und Käufer gaben an, ihr Handy für diese Transaktionen zu nutzen, und 49 % haben keinen einzigen Kauf von einem Computer getätigt. Diese Daten zeigen, dass Onlineshops, die kein M-Commerce nutzen, das Risiko eingehen, Umsatz zu verlieren.
  • Bessere Kommunikation
    Push-Benachrichtigungen können die Kommunikation verbessern und zur Umsatzsteigerung beitragen. Sie ermöglichen es Unternehmen, Kundentreue durch personalisierte Gutscheincodes zu fördern. Unternehmen können ihren Kundinnen und Kunden auch Erinnerungen schicken, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Warenkorb noch wartet. So können die Kundinnen und Kunden ganz einfach ihren Einkauf abschließen.

Gleichzeitig profitieren Kundinnen und Kunden von der größeren Bequemlichkeit, die der M-Commerce bietet. Dazu gehören schnellere und einfachere Bezahlvorgänge, bei denen optionale Schritte (z. B. das manuelle Eingeben von Zahlungsdaten) wegfallen. Laut dem ONTSI-Bericht Online-Shopping in Spanien ist die Bequemlichkeit von M-Commerce im Vergleich zur Nutzung eines Computers der Hauptgrund, warum Kundinnen und Kunden online von ihrem Handy aus einkaufen.

Größte Herausforderungen des M-Commerce

Obwohl die Liste der Vorteile umfangreich ist, bringt der M-Commerce auch Nachteile mit sich. Im Folgenden stellen wir Ihnen die größten Herausforderungen vor, mit denen Unternehmen bei der Bereitstellung ihrer Produkte oder Dienstleistungen über mobile Kanäle konfrontiert sind:

  • Bildschirmgröße
    Die geringe Größe einiger Handybildschirme – insbesondere älterer Handys – kann Schwierigkeiten beim Anzeigen von Inhalten verursachen. Laut dem ONTSI-Bericht Online-Shopping in Spanien bevorzugen fast zwei von drei Online-Kundinnen und -Kunden, die andere Geräte – wie Tablets oder Computer – nutzen, größere Bildschirme.
  • Wahrnehmung geringerer Sicherheit
    Die Daten von ONTSI zeigen, dass fast 23 % der Kundinnen und Kunden, die kein Handy zum Einkaufen nutzen, den M-Commerce aus Sicherheitsgründen meiden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass in der Wahrnehmung der Kundschaft ihre Bankdaten weniger geschützt sind. Um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden zu stärken, sollten Unternehmen Sicherheitsvorschriften – wie die Zweite Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) – erfüllen. Auch die Umsetzung unserer Tipps zur Seitengestaltung für die Zahlung auf Mobilgeräten, wie zum Beispiel die Darstellung von Logos der wichtigsten Zahlungsmethoden, kann eine große Hilfe sein.
  • Technische Probleme
    Beim Abschluss von M-Commerce-Einkäufen über Mobilfunknetze treten häufiger technische Probleme auf, wie Unterbrechungen beim Bezahlvorgang und Fehler bei Kaufbestätigungen. Dies liegt an instabilen Verbindungen, insbesondere in ländlichen Gebieten. So hatten zum Beispiel im Jahr 2024 20 % der ländlichen Bevölkerung Spaniens keine 5G-Abdeckung.

Empfohlene Best Practices für den M-Commerce

Um das Kundenerlebnis zu verbessern und das Verlassen des Warenkorbs vor dem Kaufabschluss zu reduzieren, ist es ratsam, das Design von Websites und mobilen Apps ansprechender zu gestalten – besonders beim Bezahlvorgang. Unternehmen können folgende Best Practices anwenden, um mobile Zahlungen klarer, einfacher und effizienter zu gestalten:

  • Begrenzen Sie Informationsanfragen
    Fügen Sie nur die wichtigen Felder hinzu, um den Bezahlvorgang zu beschleunigen. Zum Beispiel ist es im M-Commerce nicht ratsam, die Kundschaft zweimal um die Eingabe der E-Mail-Adresse zu bitten, um die Angaben zu bestätigen.
  • Richten Sie Felder mit automatischer Vervollständigung ein
    Entscheiden Sie, welche Felder automatisch ausgefüllt werden, und richten Sie das Formular so ein, dass die Kundinnen und Kunden ihre gespeicherten Informationen mit einem einzigen Tippen einpflegen können.
  • Weisen Sie die passende Tastatur zu
    Konfigurieren Sie jedes Feld so, dass die am besten passende Tastatur automatisch angezeigt wird. Zum Beispiel wird das numerische Tastenfeld für Felder wie Postleitzahl und Telefonnummer eingeblendet.
  • Validieren Sie Daten in Echtzeit
    Erkennen Sie falsche Daten, sobald die Kundin oder der Kunde sie eingibt, und erklären Sie, wie sie korrigiert werden können. Es ist wichtig, auf genau das Feld hinzuweisen, das den Fehler enthält. Ein solcher Fehler kann zum Beispiel eine Postleitzahl mit einer zusätzlichen Ziffer oder ein Ablaufdatum der Karte sein, das in der Vergangenheit liegt.
  • Verwenden Sie „Floating Labels“ (schwebende Beschriftungen)
    Implementieren Sie Beschriftungen, die jederzeit sichtbar bleiben, entweder im schwebenden Format oder über den Feldern. So kann die Kundin oder der Kunde nach einer Unterbrechung des Bezahlvorgangs die Dateneingabe fortsetzen, ohne den Überblick zu verlieren.
  • Erstellen Sie ein vertikales Design
    Fügen Sie alle Inhalte in eine einzige Spalte ein, die sich von oben nach unten scrollen lässt. Das vermeidet seitliches Scrollen und die Notwendigkeit zum Vergrößern.
  • Führen Sie Tests mit mehreren Geräten durch
    Testen Sie Websites oder Apps auf mehreren mobilen Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen, Bildschirmgrößen und Verbindungsarten. Dies kann helfen, potenzielle Fehler zu erkennen, wie falsch ausgerichtete Elemente oder falsche Tastaturen.

Wie spanische Vorschriften M-Commerce regeln

In Spanien und Europa gibt es mehrere Vorschriften für M-Commerce. Im Folgenden geben wir eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Gesetze und der von ihnen auferlegten Verpflichtungen.

Gesetz 11/2023

Richtlinie (EU) 2019/882 Einführung von Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit für Produkte und Dienstleistungen, die in die spanische Gesetzgebung durch das Gesetz 11/2023 aufgenommen wurden. Hier sind einige der wichtigsten Anforderungen:

  • Sicherstellen, dass mobile Identifikations- und Zahlungsfunktionen für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind (z. B. durch Integration von Text-zu-Sprache-Funktionen in die Benutzeroberfläche).
  • Bereitstellen von Informationen zur Barrierefreiheit von Produkten, die über mobile Geräte verkauft werden, entsprechend den technischen Informationen des Herstellers.
  • Beschreiben, wie M-Commerce auf allgemein zugängliche Weise funktioniert (d. h. mit einfacher Sprache, die sowohl schriftlich als auch mündlich verständlich ist).

Über die Anforderungen bezüglich der Barrierefreiheit hinaus gibt dieses Gesetz auch Rückverfolgungspflichten vor. Konkret verlangt es, dass Unternehmen alle Verkäufe über digitale Nutzeroberflächen (z. B. Onlineshops oder mobile Apps) dokumentieren und diese Informationen zehn Jahre lang aufbewahren.

PSD2

E-Commerce-Shops, die Käufe über mobile Geräte erlauben, müssen die Vorgaben der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) erfüllen. Diese EU-Richtlinie regelt Zahlungsdienstleistungen und unterstreicht die hohe Bedeutung der starken Kundenauthentifizierung (SCA). In der Praxis bedeutet das, dass Transaktionen mit mobilen Geräten oft eine Multifaktor-Authentifizierung erfordern. Dies erhöht die Zahlungssicherheit in Online-Shops, insbesondere mit Methoden wie biometrischen Zahlungen.

Gesetz über Dienste der Informationsgesellschaft und den elektronischen Geschäftsverkehr (LSSI)

Gesetz 34/2002 regelt geschäftliche Aktivitäten, die online stattfinden, wie den Verkauf von Produkten über M-Commerce-Geschäfte. Die wichtigsten rechtlichen Verpflichtungen, die das Gesetz vorgibt, beziehen sich auf die Transparenz der Website und die Kommunikation. Zum Beispiel müssen Unternehmen alle Informationen zur Identifikation angeben und die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Rückgaberichtlinie gut verständlich formulieren. Das kann bei der Gestaltung eines Online-Shops eine Herausforderung darstellen, besonders bei kleinen Bildschirmen.

Das LSSI verlangt außerdem eine Bestätigung des Zahlungseingangs unmittelbar nach der Transaktion. Im Kontext des M-Commerce wird diese Mitteilung üblicherweise per Push-Benachrichtigung oder per E-Mail gesendet.

Allgemeines Verbraucher- und Nutzerschutzgesetz

Dieses Gesetz vereint und regelt mehrere Rechte von E-Commerce-Kunden. Dazu gehört auch das Widerrufsrecht, das es den Kundinnen und Kunden gestattet, Käufe innerhalb des gesetzlich vorgegebenen Zeitraums zu stornieren. Dies ist im M-Commerce gang und gäbe, da die Nutzung der sozialen Medien zu Impulskäufen führen kann, die viele Kundinnen und Kunden später bereuen. Laut einer Hostinger-Umfrage, entschließen sich mehr als 35 % der Spanierinnen und Spanier mindestens zweimal im Monat ganz spontan zu einem Kauf. Fast jede oder jeder Dritte bereut diese Entscheidung sofort nach Abschluss des Kaufs.

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Gemäß der EU-Verordnung müssen Unternehmen, die Käufe über mobile Geräte ermöglichen, mehrere Anforderungen bei der Verarbeitung persönlicher Kundendaten erfüllen. Zum Beispiel müssen sie den Kundinnen und Kunden die Wahl lassen, der Nutzung und Speicherung von Cookies zuzustimmen oder nicht. Manchmal erschwert dies die Navigation, besonders wenn die Informationselemente die Nutzeroberfläche etwas unübersichtlich machen.

Gängige Zahlungsmethoden im M-Commerce in Spanien

Bei Bezahlvorgängen im M-Commerce steht der Kundschaft in der Regel eine breite Palette traditioneller und moderner Zahlungsmethoden. Im Folgenden beschreiben wir einige der gebräuchlichsten Zahlungsmethoden in Spanien.

Kredit- und Debitkarten

Bei Online-Transaktionen sind Karten bei weitem die am häufigsten genutzte Zahlungsmethode. Laut Stripe-Daten wurden 48 % der E-Commerce-Einkäufe in Spanien per Karte bezahlt.

Digital Wallets

Digitale Wallets sind Anwendungen, die es den Kundinnen und Kunden ermöglichen, Transaktionen in M-Commerce-Shops bequem und einfach abzuschließen, da keine Kartendaten mehr eingegeben werden müssen.

Die meisten Digital Wallets – wie zum Beispiel Apple Pay, Google Pay, und PayPal—ermöglichen es der Kundschaft, digitale Guthaben oder Kartendaten zu speichern. Diese stehen dann zur Verfügung, um Transaktionen mit einem einzigen Klick abzuschließen. In Spanien machen diese Zahlungsmethoden 29 % aller Online-Zahlungen aus.

Bizum

Diese Zahlungsmethode ist in Anwendungen zum Online-Banking integriert. Sie ermöglicht es den Inhaberinnen und Inhabern von Bankkonten in Spanien, Geldbeträge sofort zu senden und zu empfangen. Als Bizum auf dem Markt kam, war es hauptsächlich auf Übertragungen zwischen Einzelpersonen ausgerichtet. Doch auch bei Unternehmen wird es immer beliebter. Im Jahr 2024 akzeptierten über 58.000 E-Commerce-Unternehmen Bizum-Zahlungen. Das Erfolgsgeheimnis dieser Zahlungsmethode ist ihre Benutzerfreundlichkeit. Die Kundschaft kann Zahlungen bei E-Commerce-Shops einfach durch Eingabe ihrer Telefonnummer abschließen.

Jetzt kaufen, später bezahlen (BNPL)

BNPL-Methoden ermöglichen es den Kundinnen und Kunden, in M-Commerce-Shops einzukaufen und in Raten zu zahlen. In Spanien gehören zu den beliebtesten BNPL-Plattformen Klarna, seQura, und Alma.

Bei diesen Dienstleistungen werden die Zahlungen sofort und zinsfrei aufgeschoben. In Spanien werden Gebühren typischerweise nur berechnet, wenn die Kundin oder der Kunde verspätet zahlt. Diese günstigen Bedingungen haben dazu beigetragen, dass BNPL-Methoden bei 5 % der Online-Einkäufe verwendet werden.

Lastschriftverfahren

Im Gegensatz zu Überweisungen, bei denen die Kundschaft das Geld an die Empfänger/innen überweist, können Unternehmen mit dem Lastschriftverfahren automatische Abbuchungen vornehmen. Die SEPA-Lastschrift (Single Euro Payments Area) ist ideal für die Verarbeitung wiederkehrender Einkäufe im M-Commerce in Spanien.

Für Unternehmen sind eine bessere Vorhersehbarkeit der Umsätze und ein geringerer Verwaltungsaufwand die Hauptgründe für die Einführung dieser Zahlungsmethode. Gleichzeitig profitiert die Kundschaft von der Bequemlichkeit und dem hohen Maß an Sicherheit des Lastschriftverfahrens. Diese Faktoren machen es zu einer der beliebtesten Zahlungsmethoden in Spanien, wo 77,5 % der wiederkehrenden Zahlungen per Lastschrift abgewickelt werden.

Zahlung per Nachnahme

Diese Methode der Vor-Ort-Zahlung ermöglicht es den Kundinnen und Kunden, M-Commerce-Bestellungen statt im Voraus bei deren Erhalt zu bezahlen. Obwohl Bargeld hauptsächlich für Vor-Ort-Zahlungen verwendet wird, bietet sich diese Zahlungsmethode auch für M-Commerce-Shops an, die Zahlungen per Nachnahme akzeptieren.

Wie Stripe den M-Commerce verbessern kann

Laut Daten der Stiftung Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) tätigen 56 % der Kundinnen und Kunden Einkäufe in E-Commerce-Shops mit Mobiltelefonen oder Tablets. Zum Teil liegt das daran, dass mobile Geräte Fähigkeiten besitzen, die vielen Desktop-Computern fehlen. Dazu gehören biometrische Zahlungen und die Geolokalisierung, die es erleichtert, einen nahegelegenen Lieferort auszuwählen.

Um diesem wachsenden Trend gerecht zu werden, bietet Stripe eine Infrastruktur an, die mobile Zahlungen vereinfacht. Im Folgenden stellen wir Ihnen mehrere Stripe-Lösungen vor, die das Kundenerlebnis verbessern können.

Optimieren Sie Ihren Bezahlvorgang mit Stripe Checkout

Durch die Implementierung spezifischer Funktionen kann der Bezahlvorgang mit mobilen Geräten einfacher und schneller als auf Desktop-Computern sein. Zum Beispiel nutzt Stripe Checkout anpassbare Elemente der Nutzeroberfläche, die ganzseitige Designs auf mobilen Geräten ermöglichen. Dies kann Ablenkungen vermeiden und das Formular lesbar und prägnant machen.

Integrieren Sie Zahlungen mit den mobilen Softwareentwicklungskits (SDKs) von Stripe

Laut dem ONTSI-Bericht Online-Shopping in Spanien bevorzugen 31 % der Menschen, die online einkaufen, über eine mobile App statt auf einer Website zu shoppen. Deshalb entscheiden sich immer mehr spanische Unternehmen, ihre eigene Apps zu starten. Mit Stripe wird das Hinzufügen von Zahlungs-Gateways zu Ihrer App zum Kinderspiel – dank seiner mobilen SDKs für iOS und Android.

Akzeptieren Sie gängige M-Commerce-Zahlungsmethoden mit Stripe Payments

Im M-Commerce haben das Vertrauen und die Sicherheit, die durch bestimmte Zahlungsgateways vermittelt werden, einen positiven Einfluss auf Kaufentscheidungen. So können Sie z. B. durch die Integration einer fortschrittlichen Plattform wie Stripe Payments die bevorzugten Zahlungsmethoden für mobile Geräte der Kundinnen und Kunden akzeptieren. Dazu gehören Kredit- und Debitkarten, Google Pay, Apple Pay und Link – Stripes digitale Wallet, die es der Kundschaft ermöglicht, Einkäufe in wenigen Sekunden abzuschließen.

Darüber hinaus erfüllt Payments alle aktuellen Vorschriften, um Zahlungen von Kundinnen und Kunden in mehr als 195 Ländern zu akzeptieren. Es verfügt außerdem über die strengsten Sicherheitszertifikate der Branche, die dazu beitragen, das wahrgenommene Risiko zu verringern, das mit der Bezahlung über ein mobiles Geräts verbunden ist.

Social-Media-Plattformen entwickeln sich zunehmend zu Direktverkaufskanälen für M-Commerce. Dies erfordert Lösungen, um Zahlungen von jedem Kanal einfach zu erhalten. Mit Stripe Payment Links können Sie gehostete Zahlungsseiten teilen, was es deutlich einfacher macht, auf Instagram ohne Online-Shop zu verkaufen. Diese Funktionalität ist in Spanien wichtig, wo ein Drittel der Online-Käufer/innen über Social Media einkauft. Dies wurde vom E-Shopper-Barometer 2025 von SEUR ermittelt, einem führenden Logistikdienstleister für die spanische E-Commerce-Branche.

FAQs zum M-Commerce in Spanien

Welche Informationen müssen in M-Commerce-Transaktionen angezeigt werden?

Das LSSI und die DSGVO sind zwei der Vorschriften in Bezug auf Daten, die der Kundschaft bei M-Commerce-Transaktionen angezeigt werden müssen. Diese verpflichtenden Daten umfassen die identifizierenden Informationen des Unternehmens, Gebühren für angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Rückgaberichtlinie, eine Zahlungsbestätigung und eine Mitteilung zur Zustimmung zur Verwendung und Speicherung von Cookies.

Wie kann ich alle erforderlichen Informationen in einer M-Commerce-Nutzeroberfläche anzeigen, ohne das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen?

Bei den kleinen Nutzeroberflächen mobiler Geräte ist es gar nicht so einfach, alle Informationen anzuzeigen, die gemäß den Vorschriften wie dem LSSI erforderlich sind, ohne das Erlebnis der Kundschaft zu beeinträchtigen. Eine nützliche Strategie ist es, die wichtigen Informationen anzuzeigen und den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit zu geben, sie mithilfe von Links zum Volltext zu erweitern. Das lässt sich auch mit Dropdown-Menüs gut umsetzen.

Wie kann ich das Verlassen des Warenkorbs vor Kaufabschluss im M-Commerce reduzieren?

Da Impulskäufe im M-Commerce recht häufig sind, werden auch Warenkörbe oft vor dem Kaufabschluss verlassen. Glücklicherweise gibt es einige Methoden, dies zu verringern. Sie können der Kundschaft z. B. die Möglichkeit geben, Einkäufe zu tätigen, ohne ein Konto zu erstellen. Viele spanische Unternehmen im M-Commerce – wie Zara – erlauben den „Einkauf als Gast“ in einem einzigen Schritt. Weitere Methoden umfassen die Verfeinerung des Formulars im Bezahlvorgang durch das Speichern von Zahlungsdaten. Dazu werden bei einigen Feldern die Funktionen zur Autovervollständigung verwendet. Auch die einmalige Eingabe der Adresse, wenn die Versand- und Rechnungsadresse identisch sind, macht den Kundinnen und Kunden den Ablauf leichter.

Welche Zuschüsse stehen zur Verfügung, um sich für den M-Commerce in Spanien einzurichten?

Es gibt Programme, die darauf ausgelegt sind, das Unternehmen den Start in den E-Commerce zu erleichtern. Zu diesem Zweck werden Fördermittel gewährt, die von einigen autonomen Gemeinschaften („Comunidades Autónomas“) zur Förderung des digitalen Unternehmertums angeboten werden. Zum Beispiel startete Katalonien sein Programm Agentur für Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen (ACCIÓ)), das die digitale Transformation von Unternehmen fördert und traditionelle Unternehmen bei der Anpassung an den M-Commerce in Spanien unterstützen kann.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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Dokumentation zu Payments

Finden Sie einen Leitfaden zum Integrieren der Zahlungs-APIs von Stripe.
Proxying: stripe.com/de-li/resources/more/mobile-commerce-in-spain